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FS PH/Te

Fachbereiche Physik / Technologie

Planetenweg und Observatorium Wettzell

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Die Klassen B11TW und F11T erkundeten gemeinsam mit ihren Lehrkräften Dr. Johann Riedl, Rudolf Simml und Sebastian Luger bei widrigen Wetterbedingungen den Planetenweg in Bad Kötzting und anschließend das Geodätische Observatorium Wettzell.

Der insgesamt 3,5 Kilometer lange Wanderweg hat seinen Ursprung im Kurpark in Bad Kötzting, wo das Zentralgestirn unseres Planetensystems, die Sonne, als Modell nachgebildet ist. Von hier aus sind die acht Planeten des Sonnensystems, beginnend mit den vier Gesteinsplaneten Merkur, Venus, Erde und Mars vorzufinden. Die Entfernungen der einzelnen Planeten zueinander sind dabei den tatsächlichen Abständen zur Sonne maßstabsgetreu angeordnet. Zudem werden die Größenverhältnisse der Himmelskörper eindrucksvoll dargestellt. Nach längerem Fußmarsch in Richtung Wettzell, vorbei an den Gasplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun, war das gemeinsame Ziel das Geodätische Observatorium Wettzell, vor dessen Pforten der mittlerweile zum Zwergplanet herabgestufte Pluto zu finden ist.

Am Observatorium angekommen, führte der ehemalige Schüler der Fachoberschule Cham, Dr. habil. Dr. rer. nat. Alexander Neidhardt, die Gruppe nach einer kurzen Überblicksinformation gemeinsam durch verschiedene Bereiche der Forschungseinrichtung. Dabei wurden viele technische Besonderheiten aufgezeigt.


Am Technologie Campus Cham

Campus Cham


Am 21. Februar 2019 besuchten die 11. und 12. Jahrgangsstufen der Fach- und Berufsoberschule der Ausbildungsrichtung Technik den Technologie Campus Cham.

Klaus Schedlbauer, damaliger Wirtschaftsreferent des Landkreises Cham, zeigte den Strukturwandel des Heimatlandkreises ausgehend von einem von Textil- und Lederindustrie in den 60er Jahren hin zu einem von Maschinenbau und Elektrotechnik dominierten Standort auf. Zukünftige Entwicklungen hin zu einer additiven Fertigung und digitalen Produktion verlangen auch in Zukunft nach hochqualifizierten Fachkräften. Dies war dem Technologie Campus Cham Grund genug, den klassischen Mechatronik-Studiengang ebenfalls zukunftsorientiert zu gestalten. Dieser beinhaltet neben dem Grundlagenstudium auch Teilbereiche der modernen Informationstechnik, klassische Informatik sowie Inhalte hinsichtlich der Automatisierungstechnik.

Die Praxisberichte einer Studentin der Firma Zollner Elektronik AG aus Zandt sowie eines Studenten der Firma F.EE GmbH aus Neunburg vorm Wald, die beide den dualen Bachelor-Studiengang Mechatronik mit dem Schwerpunkt der digitalen Produktion eingeschlagen haben, ermöglichten allen Beteiligten einen wertvollen Einblick in das Studentenleben.


Zu Besuch auf dem Technologie Campus Cham

Campus Cham


Im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung besuchten am Donnerstagnachmittag, den 26.04.2018, die beiden Technikklassen der 11. Jahrgangstufe der Fachoberschule den Technologie Campus Cham.

Zu Beginn stellte der wissenschaftliche Mitarbeiter und Dozent der Hochschule, Alexander Stöger (M.Sc., M.A.) den Studiengang „Bachelor Mechatronik mit dem Schwerpunkt Digitale Produktion“ vor. Dabei erläuterte er den Wandel des Berufsbildes des Mechatronikers anhand einiger Beispiele und verdeutlichte hiermit, dass neben dem Grundstudium von Elektrotechnik und Maschinenbau zunehmend die digitale Vernetzung mehr an Bedeutung gewinnt. Der neue Bachelor-Studiengang nimmt sich dieser Herausforderung an und baut auf den Grundlagen der Ingenieurswissenschaften auf und vertieft die Kenntnisse zu moderner Automatisierungstechnik, Robotik, vernetzten Systemen (Cloud-Computing, Netzwerkkommunikation) sowie digitalen Methoden in der Produktion. Das Studium, das vollständig am Standort Cham stattfindet, dauert einschließlich eines Praxissemesters 3,5 Jahre und schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Engineering ab. Im Anschluss besteht die Möglichkeit nahtlos den Masterstudiengang „Master Mechatronische und cyber-physische Systeme“ am Technologie Campus in Cham aufzunehmen.

Um die Vorzüge des Studiums am Technologie Campus zu verdeutlichen, fand im Anschluss an die Studieninformationen eine Führung durch die Werkstätten und Laboratorien statt. Hierbei wurden aktuelle Forschungsprojekte, die teilweise in Form von Bachelor- bzw. Masterarbeiten bewerkstelligt werden, vorgestellt. Diese Arbeiten werden unter anderem durch einen modernen 3D-Drucker, der auch durch die Studenten bedient wird, unterstützt. Die Schüler konnten hierbei einige gedruckte Bauteile in Augenschein nehmen.

Um einen Einblick in das Studium und dessen Lehre zu erhalten, ermöglichte Herr Stöger den Schülern im Anschluss eine Probevorlesung zum Thema Grundlagen der Elektrotechnik zu besuchen.

Die Fachoberschule bedankt sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei Herrn Stöger, für den interessanten und gewinnbringenden Einblick.


Schüler der FOS 11 Technik bei der Firma Mühlbauer in Roding

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Im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung hatten die Fachoberschüler der 11.Klassen der Ausbildungsrichtung Technik am Donnerstag, 12.04.2018 Gelegenheit, die international tätige Firma Mühlbauer in Roding genauer kennenzulernen.

Begrüßt wurde die Abordnung der FOS mit ihren beiden begleitenden Lehrern Susanne Stuber-Penzenstadler und Gregor Schaffner von Herrn Christian Wachtmeister und Frau Sabine Ströhl. In einem Seminarraum stellten die beiden Mitarbeiter der Mühlbauer Group kurz das Unternehmen vor, welches sich seit der Gründung im Jahr 1981 aus einem Ein-Mann-Betrieb bis zum heutigen Weltkonzern entwickelte. Das Unternehmen beschäftigt über 3200 Mitarbeiter an mehr als 30 Standorten weltweit und ist in einigen seiner Geschäftsfelder Weltmarktführer. Anschließend wurde das breite Spektrum der Ausbildungsmöglichkeiten der Firma aufgezeigt. Etwa drei von vier Mitarbeitern und rund 70 Prozent der globalen Führungskräfte haben selbst eine Lehre im Hause Mühlbauer absolviert; dies zeigt den großen Stellenwert der Ausbildung im Unternehmen. Die FOS-Schüler interessierten sich vor allem über die Möglichkeit und den Ablauf eines dualen Studiums bei der Mühlbauer Group. Abgerundet wurde die Präsentation von zwei Fachvorträgen. Herr Althammer, der Ausbildungsleiter für die Fachinformatiker, stellte Wissenswertes über Passproduktionsmaschinen vor und die ehemalige duale Studentin und Applikationsingenieurin Christina Breu informierte die Schüler über den Einsatz der Bildverarbeitung z. B. beim Positionieren von Bauteilen in Maschinen.

Im Anschluss führte Herr Althammer die Gruppe durch das Unternehmen und in die Demoräume. Hier erläuterte der Informatiker eindrucksvoll anhand zahlreicher Maschinen wie die Firma Mühlbauer komplexe, individuelle Lösungen für ihre Partner umsetzt. Es werden nicht nur Maschinen oder Software an die Partner ausgeliefert, sondern große umfassende Projekte abgewickelt, bei denen die komplette Verantwortung in den Händen der Mühlbauer Group liegt. Durch ein weltweites Service-Netzwerk kann das Unternehmen schnell, unkompliziert und flexibel auf die Wünsche und Fragen ihrer Partner reagieren.

Die beiden Lehrkräfte bedankten sich bei Herrn Althammer für die sehr interessante Betriebsbesichtigung und bei den Referenten für die informativen Vorträge.


Einblicke in Produktion und Showroom

Gruppenbild Zollner


Zwei Klassen der Fachoberschule in Cham haben das Zollner-Werk in Zandt besucht. Mit ihren Lehrern Wolfgang Bücherl sowie Susanne Stuber-Penzenstadler machten sich die 31 Schüler auf den Weg zur Zollner Elektronik AG. Die Besucher erhielten von Stephan Steinberger, Spartenleiter Ausbildung/Studium, einen kurzen Überblick über das Unternehmen sowie über die verschiedenen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei Zollner.

Anschließend führten die beiden dualen Studenten sowie ein Mitarbeiter die Schüler in drei Gruppen durch die einzelnen Gebäude des Werkes. Neben der Produktion bekamen die Schüler Einblicke in den Showroom, wo Produkte von Zollner ausgestellt sind. Nach einer kleinen Stärkung stellten die dualen Studenten die Studiengänge Elektrotechnik und Informationstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen vor. Ihre Erfahrungsberichte gaben ein lebendiges Bild von den Abläufen innerhalb der Firma.


FOSBOS-Schüler beim „Tag der Informatik“ an der OTH Regensburg

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Am Mittwoch, 08.11.2017 lud die Fakultät Informatik und Mathematik der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg zum „Tag der Informatik“ ein. Die Technikklassen der Fach- und Berufsoberschule der 11. Jahrgangsstufe machten sich mit ihren Lehrkräften Susanne Stuber-Penzenstadler und Sebastian Luger auf den Weg nach Regensburg, um sich über die Bedeutung der Informatik als Schlüsseltechnologie einer modernen Gesellschaft heute und in der Zukunft zu informieren. Um das jeweilige Interesse der einzelnen Schüler zu berücksichtigen, wählte jeder Teilnehmer im Vorfeld eine Vortragskombination aus den Themen „Wie kommen Google & Co mit so vielen Daten zurecht?“, „Informatik trifft Medizin: Diagnoseunterstützung durch Medizinische Bildverarbeitung und Maschinelles Lernen“, „Einsatz von KI Methoden in der Erkennung von Angriffen auf Rechnernetze“ und „Alltag-Entertainment-Informatik“. Im Anschluss an die Vorträge fand die Vorstellung ausgewählter, beeindruckender Projektbeispiele wie z. B. Robotik: „Humanoide Roboter: Wunsch und Wirklichkeit“, Kryptographie – Enigma: „Mathematik und Geheimdienste“ oder Kicker-Automat und „Autonomes Fahrzeug“ statt. Bei einem kleinen Imbiss nach der Veranstaltung standen Professoren und Studierende den Schülern für Fragen rund um das Studium zur Verfügung.


Handwerkskammer unterstützt neues Bayern-Museum: FOS-Praktikanten fertigen Karl Valentins Raketenflugzeug

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Zum 100-jährigen Bestehen des Freistaates, eröffnet nächstes Jahr das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Auch die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz trägt ihren Teil dazu bei. Im Bildungszentrum in Cham arbeiteten 31 Fachoberschul-Praktikanten an einem ganz besonderen Ausstellungsstück – einem Modell der Mondrakete des legendären bayerischen Komikers Karl Valentin. Sein Theaterstück „Der Flug zum Mond im Raketenflugzeug“, damals angepriesen als technische Bühnenneuheit, wurde 1928 in München uraufgeführt. Seither ist es Kult und wird künftig als Teil der Dauerausstellung im Museum gewürdigt. Besucher können sich, wie damals Karl Valentin und seine Partnerin Liesl Karlstadt, in das Flugzeugmodell begeben und die Originalkulisse nachstellen. Vor wenigen Tagen wurde das Modell fertig gestellt. Lediglich Lackierung und Bordamaturen fehlen noch.

Planung und Fertigung im Dialog mit den Schülern
Die FOS-Praktikanten hatten in den letzten Monaten einige Herausforderungen zu meistern. Unterstützt und angeleitet haben sie dabei die Schreiner-Ausbilder Peter Zimmermann und Martin Schumann sowie Metall-Ausbilder Horst Rettinger. „Uns war wichtig, alles im Dialog mit den Schülern zu erarbeiten“, betonte Ausbilder Peter Zimmermann. So begannen sie im Februar zunächst mit den ersten Entwurfszeichnungen und Überlegungen zur Organisation. Dabei ging es etwa um die bestmögliche Optik des Modells, das geeignete Material, Sicherheitsaspekte und die richtigen Proportionen. Aus diesen Planungen entstand schließlich eine finale Arbeitsskizze. Mit diversen handwerklichen Tätigkeiten wie CNC-Fräsen, Bohren, Drehen oder Schweißen erfolgte die Umsetzung zunächst in Form eines originalgetreuen Arbeitsmodells. Nun, zwei Monate später, steht endlich das fertige Ausstellungsstück in der Werkstatt: Ein hölzernes Flugzeug mit kleinen, dreieckigen Tragflächen, einer Sitzbank im Inneren, metallenem Fahrgestell und Propeller.

„Das wird ein beliebtes Fotomotiv“
Die Projektkoordinatoren vom Haus der Bayerischen Geschichte Dr. Andreas Kuhn und Mariella Hosp zeigten sich bei der Abnahme begeistert. „Wir sind wahnsinnig dankbar für die Unterstützung und die Kooperation mit der Handwerkskammer“, betonte Kuhn. Das Mitmach-Modell sei eine Bereicherung für das Museum und werde sicher ein beliebtes Fotomotiv. Auch der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Toni Hinterdobler bedankte sich im Gegenzug. „Wir freuen uns, dass das Haus der Bayerischen Geschichte bei diesem Projekt sofort an uns gedacht hat“, so Hinterdobler. Das Ausstellungsstück sei perfekt geplant und ausgeführt worden, so wie das Handwerk es eben verlange.

Tausende Besucher werden Werk besichtigen
„Jetzt folgt noch das letzte Feintuning“, erklären die Ausbilder. Dabei müsse abschließend geplant werden, wie die Amaturen und die Lackierung aussehen sollen. Neben den zahlreichen Theorie- und Praxiserfahrungen, die die Fachoberschüler aus dem Praktikum in der Handwerkskammer mitnehmen, können sie sich vor allem über eines freuen: Tausende Besucher aus aller Welt werden ihr Werk ab Herbst 2018 im Museum der Bayerischen Geschichte bewundern.
(Quelle für Text und Bilder: Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz in Cham)


Technikerklassen der FOS auf der TRAUMBERUF IT & TECHNIK-Messe in München

Bewerbungsfotos Bewerbungsfotos DB DB Gespräch

Die Messe richtete sich speziell an Schüler, die Interesse an Naturwissenschaften, Technik oder IT haben, um ihnen zukunftsträchtige Studien- und Ausbildungsangebote aus dem MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)-Bereich vorzustellen. Am Dienstag, den 04.07.2017, machten sich die FOSler zusammen mit den beiden Lehrkräften Susanne Stuber-Penzenstadler und Dr. Johann Riedl auf den Weg nach München, um von über 300 Ausbildungsexperten verschiedener Unternehmen sowie Studienberater renomierter Universitäten bzw. Hochschulen beraten zu werden. Firmen wie Airbus, Siemens, SAP usw. stellten speziell für Schulabgänger über 80 Ausbildungsgänge als Einstiegsmöglichkeiten vor. Zahlreiche Unis und Hochschulen berichteten über mehr als 90 Studiengänge wie Maschinenbau, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik usw. Die Messe bot aber auch die Gelegenheit, sich über weniger bekannte Studiengänge, wie z. B. Medical Devices, Web Business, KlimaEngineering oder Luft-/ Raumfahrttechnik zu informieren. Ebenso waren Stiftungen vertreten, welche die Möglichkeit eines Stipendiums aufzeigten und vieles mehr.
Vorab stellten die Veranstalter über das Internet eine Aussteller-Übersicht mit Kurz-Profilen der teilnehmenden Unis/Hochschulen und Unternehmen zur Verfügung. So waren die Schüler in der Lage, sich gezielt auf die Messe vorzubereiten und bestmöglich von dem umfangreichen Angebot zu profitierten, damit die investierte Zeit eine gewinnbringende Investition in die berufliche Zukunft sein konnte.


Exkursion: Besichtigung im BMW GROUP-Werk Dingolfing

Luftbild BMW DB DB

Am Montag, den 03.07.2017, besichtigten die 11. Klassen der Fachoberschule in der Ausbildungsrichtung Technik im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung das BMW Group-Werk in Dingolfing. Zu Beginn der Führung erhielten die Schüler einen Informationsvortrag zu Daten und Fakten über die BMW Group allgemein sowie über den Standort Dingolfing, dem größten Fahrzeugwerk des Konzerns in Europa. Das Unternehmen umfasst die Sparten BMW, MINI, Rolls-Royce Motor Cars und BMW Motorrad und ist in 14 Ländern mit insgesamt 30 Produktionsstandorten und Werken in China, USA, Südafrika, Südamerika und Europa vertreten. BMW setzt jedoch nach wie vor seinen Schwerpunkt auf den Standort Deutschland. Im Werk Dingolfing laufen täglich 1600 BMW-Automobile von den Montagebändern, darunter Modelle der 3er, 4er, 5er, 6er und 7er Baureihe. Neben der Automobilfertigung werden in Dingolfing Fahrwerks- und Antriebskomponenten sowie eDrive-Komponenten (z.B. Hochvoltspeicher, E-Getriebe,…) produziert. Weiterhin sind hier Anlagenbau, Teilevertrieb und ein gesonderter Karosseriebau für Rolls-Royce-Modelle angesiedelt. Mit modernsten Technologien, einem innovativen Leichtbaukonzept und der Verwendung des Materialmix aus Stahl, Aluminium und carbonfaserverstärktem Kunststoff in der Karosseriestruktur setzt das Unternehmen konsequent auf Zukunftstechnologien und fertigt ausschließlich Premiumfahrzeuge.
Nach dem Vortrag stand die Besichtigung des Presswerks, des Karosseriebaus sowie der Montage auf dem Programm. Im Presswerk konnten die Schüler sogenannte High-Speed-Servo-Pressen für die Produktion von Karoserie-Großteilen besichtigen. Die gefertigten Teile aus der Anlage durchlaufen mehrere Qualitätskontrollinstanzen, welche durch visuelle Oberflächenkontrolle durch Mitarbeiter bis hin zur robotergestützten Prüfung im Messraum reichen. Im Karosseriebau werden dann die produzierten Blechteile des Presswerks von Industrie-Robotern zu einer lackierfähigen Rohkarosserie zusammengefügt und in der Lackiererei mit Farbe und Glanz versehen. Die Kunden können dabei aus mehr als 300 Serien- und Sonderfarben wählen. Abschließend ging es noch in die Montage, in der rund 6000 Mitarbeiter dazu beitragen, die lackierten Karosserien mit der vom Kunden gewünschten Ausstattung zu versehen. Das Werk wird von etwa 600 externen und internen Lieferanten mit den benötigten Teilen versorgt, die stets in der richtigen Reihenfolge (just-in-sequence) und zur richtigen Zeit (just-in-time) ans Montageband geliefert werden. Das Unternehmen achtet dabei auf möglichst einfache und schonende Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter mittels hoher ergonomischer Standards und Hilfsmittel wie Handlingsgeräten, Roll-Hocker oder Schwenkmontagen. Nach der Montage muss noch jedes Fahrzeug in einer Kurzprüfstrecke einen Streckentest anstandslos bestehen.
In der ca. dreistündigen Führung erfuhren die Schüler viele interessante Informationen rund um die BMW Group sowie über den Produktions- und Logistikablauf des Unternehmens. Sie hatten Gelegenheit die Produktion eines Fahrzeugs von Anfang bis zur vollständigen Fertigung zu beobachten. Zum Abschluss bedankten sich die beiden begleitenden Lehrkräfte Julia Reitinger und Susanne Stuber-Penzenstadler bei dem Werksführer Alois Schreiner für die sehr informative Führung und die kompetente und ausführliche Beantwortung der zahlreichen Schülerfragen.


Einblicke in Schlüsseltechnologien aus erster Hand

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In den letzten Wochen beschäftigten sich die Schüler der 12. Klassen der Fachrichtung Technik an der Beruflichen Oberschule Cham intensiv mit dem Thema Energieversorgung und Energiekonsum. Bei der Projektveranstaltung „Day after tomorrow“ erfuhren die Schüler viel Wissenswertes zu diesem Thema anhand von Experimenten und Vorträgen. Junge Wissenschaftler und Doktoranden der Initiative „Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF)“ waren zwei Tage an der Schule zu Gast. Sie begleiteten die Schüler durch dieses lehrplanergänzende naturwissenschaftlich-technische Angebot. Neben grundlegenden Informationen zum Thema erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und Experimente durchzuführen. Den Wissenschaftlern war es ein Anliegen, den Schülern klarzumachen, dass ihr Leben ohne Energie nicht denkbar ist. Der Lebensstandard ist abhängig von der Energie, die den Menschen zur Verfügung steht, und der steigende Energiebedarf stellt nicht nur eine logistische, sondern auch eine große ökologische Herausforderung dar. Deshalb müssten neue Technologien gefunden werden, so die IJF-Vertreter, um den Energiekonsum zu minimieren, effizienter zu machen und sich regenerativer Energiequellen nachhaltig bedienen zu können. Ein weiteres Ziel der Schulveranstaltungen war es, die Jugendlichen über Zusammenhänge und Technologie zu informieren und sie dafür zu begeistern, ihnen Bildungsmöglichkeiten in diesem Bereich aufzuzeigen und so auf Dauer den Technologie-Standort Bayern zu stärken. Unterstützt wurde die Veranstaltung, deren Konzept mit dem Bayerischen Kultusministerium abgestimmt ist, vom Europäischen Sozialfonds. Die betreuenden Lehrkräfte Susanne Stuber-Penzenstadler und Michael Smola bedankten sich zum Abschluss bei dem IJF-Team für das gut organisierte Projekt und die freundliche Betreuung der Schüler.


Schüler der B 12Ta/Tb besuchen den Technologie Campus Cham

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Am Dienstag, 21. 02. besuchten 30 Schüler der FOS/BOS Cham den Campus. Initiiert wurde der Besuch von Frau Schedlbauer und Herrn Bachmeier. Hr. Prof. Weber stellte in einer kurzen Präsentation den Schülern das Modell des Dualen Studiums der Mechatronik vor. Ein duales Studium in Cham bietet viele Vorteile: Festes Einkommen für die Dauer des dualen Studiums und frühzeitiger Kontakt zum möglichen späteren Arbeitgeber, moderne Ausstattung sowie moderne Lehr- und Lernmethoden und kleine Studiengruppen. Die Vorlesungen des Studiums werden komplett am Technologie Campus Cham abgehalten. Ab dem Sommersemester 2017 startet der neue Bachelorstudiengang "Mechatronische und cyberphysikalische Systeme", um verstärkt auf das Thema IoT (Internet of Things, Digitalisierung der Produktion …..) einzugehen. Unter Anleitung der Ingenieure hatten die Schüler die Möglichkeit zu löten, zu erleben wie ein Roboter programmiert wird und die Kalibrierung eines Wiegebalkens mit Dehnmessstreifen zu sehen.