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Fachbereich Pädagogik/Psychologie

Wohnen, Arbeiten, Bilden, Begleiten

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Die Klassen F11Sa und F11Sc besuchten am Ende des letzten Schuljahres und die Klassen F10GSW und F11S im Mai diesen Jahres die heilpädagogische Einrichtung der Barmherzigen Brüder in Reichenbach, wo insgesamt 380 Menschen mit Behinderung oder Autismus wohnen, arbeiten und leben.

Die Barmherzigen Brüder in Reichenbach sind eine Komplexeinrichtung, an die auch Förder- und Werkstätten angeschlossen sind. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Arbeit mit erwachsenen Menschen mit geistigen und/oder mehrfachen Behinderungen, geistigen und/oder psychischen Behinderungen und erwachsenen Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung. Zu der zentralen Einrichtung in Reichenbach kamen in den letzten Jahren noch weitere externe kleine Wohneinheiten, wie das Wohnhaus für Autisten in Walderbach und Bernhardswald, dazu. Sie sollen die Inklusion behinderter Menschen, also deren gesellschaftliche Teilhabe, realisieren. Indem die Betreuten mitten in Ortschaften wohnen und leben, können sie selbstverständlich am Gemeinschaftsleben partizipieren. Menschen mit Behinderungen sollen so zur gesellschaftlichen Normalität eines Gemeinwesens werden.

An den verschiedenen Standorten der Barmherzigen Brüder, in Regensburg und im Landkreis Cham, werden unterschiedliche Wohnformen angeboten. Je nach den individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen der Bewohner können diese in Wohngruppen, Einzelapartments oder auch in ambulant begleiteten Wohnungen leben. Im Rahmen der Exkursion durften die Schüler auch eine Wohngruppe kennenlernen und waren überrascht, wie „normal“ z. B. das Wohnzimmer oder das Einzelzimmer aussahen. Die Mitarbeiterinnen gaben einen guten Einblick in den Alltag und vermittelten, wie das Ziel der Entfaltung der Selbständigkeit und Selbstbestimmung im Alltag umgesetzt wird. Beispielsweise in Form von verschiedenen Diensten, selbstständigem Kochen, Freizeitgestaltung u. v. m.

Die Werkstätten der Einrichtung arbeiten unter normalen Produktionsbedingungen. Wie jeder andere Wirtschaftsbetrieb auch müssen sie produktive Arbeit leisten und sich den Marktbedingungen anpassen. Dabei gilt es immer, den Spagat zwischen heilpädagogischer Förderung und wirtschaftlichen Forderungen zu meistern. Werkstatt und Förderstätte stehen dazu im ständigen Austausch. Außerdem bietet die Einrichtung diverse ambulante Angebote wie eine Seniorengruppe, Urlaub und andere Freizeitangebote wie Reisen oder special olympics. In der Fachschule für Heilerziehungspflege vor Ort und am Standort in Tegernheim werden Heilerziehungspleger/innen und Heilerziehungsplegehelfer/innen ausgebildet. Neben dieser Berufsgruppe sind aber beispielsweise auch Sozialpädagogen, Ergotherapeuten, Psychologen und Erzieher in der Einrichtung tätig.

Das Highlight der Exkursion war der Snoezelenpavillon. Snoezelen (sprich: snuselen) ist ein Freizeiterlebnis, das ursprünglich für Menschen mit schwerer geistiger Behinderung entwickelt wurde, um deren Sinne und Wahrnehmung anzuregen und zugleich Muße, Erholung und Entspannung zu ermöglichen.

In der Haupteinrichtung Reichenbach können auf 270 Quadratmetern Fläche die Besucher in sechs ganz unterschiedlich gestalteten Sinnesräumen in eine Atmosphäre eintauchen, die aktiviert oder Ruhe und Entspannung vermittelt: Tasten und Fühlen, Sehen und Beobachten, Abtauchen und Empfinden, Hören und Spüren, Bewegen und Austoben, sowie Ruhen und Entspannen. Und genau das durften die Klassen selbst ausprobieren und die angenehme Wirkung des Snoezelens selbst erleben und erfahren – dank den Mitarbeitern Frau Zwick und Herrn Dirnberger bzw. Herrn Niemeier und Herrn Alt von den Barmherzigen Brüdern Reichenbach!

Die Bilder am Beginn des Beitrags sind bei der Exkursion im Mai 2019 entstanden. Die folgenden Bilder stammen von der Exkursion am Ende des Schuljahres 2017/18.

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CHAMSozial & academicus Live

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Auch in diesem Schuljahr informierten sich Schüler der FOS auf den Messen „CHAMSozial“ und „academicus live“ über Ausbildungsberufe und Studiengänge.

Sechs FOS-Klassen der Ausbildungsrichtung Sozialwesen besuchten die Berufsinformationsmesse „CHAMSozial“. Unter dem Motto „Die Herzwerker“ konnten sich die Schüler über Ausbildungsberufe und Studiengänge im Sozial-, Pflege- und Gesundheitsbereich informieren. An Messeständen und in diversen Vorträgen erkundigten sich die Schüler über verschiedene Hochschul- und Universitätsstudiengänge sowie Berufsausbildungen. Durch Informationen aus erster Hand, etwa von der TH Deggendorf, den Eckert Schulen oder der medbo bekamen die Messebesucher einen Einblick, welche Studiengänge direkt nach dem Abschluss an der FOS, also der (Fach-) Hochschulreife, in Frage kommen könnten. Hierzu zählen z. B. das Medizinstudium zum Facharzt für Psychiatrie oder neue soziale Studiengänge an der TH Deggendorf, wie beispielsweise Pflege Dual oder Physiotherapie. Auch das BSZ Cham präsentierte sich mit einem eigenen Messestand. Interessierte Messebesucher wurden von FOS-Schülern informiert und beraten. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Schüler, die unsere Schule am Messestand des BSZ Cham vertreten haben.

Darüber hinaus besuchten mehrere FOS-Klassen aller Ausbildungsrichtungen die Studien- und Berufsinformationsmesse „academicus Live 2019“. In der Sporthalle des Ortenburg-Gymnasiums in Oberviechtach konnten sich die Schüler über Behörden, Betriebe, Hochschulen, Universitäten und Fachschulen informieren, die ihre Studiengänge bzw. Ausbildungsplätze vorstellten. Insbesondere die starke Präsenz regionaler Unternehmen und Hochschulen wurde von den Schüler genutzt, sodass viele mit einem Stapel an Flyern und Broschüren den Heimweg antraten.

„Natürlich bunt“ – Fotos spiegeln die Psyche junger Menschen

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Die FOSBOS Cham beherbergt das Ergebnis eines Fotoprojekts der Erziehungsberatungsstelle Cham. Vom 04.04. bis 05.06.2019 können die Fotografien dreier junger Frauen im 1. Stock des Neubaus besichtigt werden. Frau Brauner und Frau Sins von der EZB gestalteten gemeinsam mit den Klassen F 11S, F 11GW und der Wahlpflichtgruppe Musik (FOSBOS 12) die Vernissage.

Die EZB unterstützt, begleitet und berät Kinder, Jugendliche und Erwachsene in allen Lebenssituationen nicht nur mit Gesprächen, sondern auch handlungsorientiert. Denn manchmal können innere Befindlichkeiten nur schwer oder kaum in Worte gefasst werden. Bilder und Fotos drücken Probleme und Schwächen, aber auch Interessen, Stärken und Ressourcen deutlicher – eben anschaulicher – aus. Sina, Stella und Elli erarbeiteten sich dies gemeinsam in ihrem Fotoprojekt. Ihre Ergebnisse sind nicht nur schön anzuschauen, sie bedeuten den Jugendlichen sehr viel. Im Laufe des Projekts entwickelten sie mehr Vertrauen anderen gegenüber und stärkten ihr Selbstbewusstsein.

Die ausgestellten Fotos sollen aber auch FOSBOSler dazu einladen, das Angebot der EZB bei Bedarf zu nutzen. Denn Anlässe dazu gibt es genug, wie die Fakten vermuten lassen: Deutschlandweit leiden z. B. 22 Prozent der Schüler einer Realschulklasse unter Ess-Störungen und ca. 27 Prozent sind von einer Trennung der Eltern betroffen bzw. leben in einem alleinerziehenden Haushalt. Nachdem die Einschätzungen der Teilnehmer mit den statistischen Daten abgeglichen wurden, kam wohl mancher zu dem Ergebnis, wie „normal“ diese Herausforderungen inzwischen sind. Genauso normal sollte es sein, sich bei deren Bewältigung auch professioneller Hilfe zu bedienen. Dazu ist mittlerweile auch eine Online-Beratung über das Caritas-Portal möglich.

Suchtfrei leben – Exkursion der Klassen F11S und F12SWs in das Therapiezentrum Maximilianshöhe in Furth im Wald

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Als ein Beispiel für ein sozialpädagogisches Handlungsfeld lernten die Klassen F 11S und F 12SWs im März das Therapiezentrum Maximilianshöhe in Furth im Wald kennen. Die Langzeiteinrichtung für psychosoziale Rehabilitation bietet ca. 60 Patienten einen Platz für Soziotherapie. Mehrere therapeutische Wohngruppen gehören ebenfalls zum Haus.

Als Praktikumsstelle gibt das Therapiezentrum unseren Schülern schon seit Jahren Einblick, wie Persönlichkeiten, die multimorbid unter Suchterkrankungen und deren Nebenwirkungen leiden, wieder soziale Kompetenzen erwerben können. Eine Gesprächsrunde mit Betroffenen offenbarte verschiedene Suchtkarrieren und deren mögliche Ursachen. Authentisch berichteten die Patienten aus ihrer Biographie und wie sie jeweils in ihre Abhängigkeiten gerieten. Ihre Offenheit beeindruckte sehr und verfehlt hoffentlich nicht ihre präventive Wirkung.

Persönlich ernst wurde es für die Teilnehmer schon vorher, als sich alle gemäß der Hausordnung der Klinik einem Alkoholtest unterziehen mussten. Aber nach der guten Frühstücksbewirtung direkt nach der Ankunft bestand keine Gefahr, die Gruppe vorzeitig verlassen zu müssen. Und schließlich brachte das Angebot eines dualen Studiums der Sozialen Arbeit in Kooperation mit dem Therapiezentrum wohl manchen bezüglich der eigenen beruflichen Zukunft ins Überlegen.

Die fachpraktische Vertiefung an der Jugendbildungsstätte Waldmünchen

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Auch in diesem Jahr erarbeiteten sich die Schüler der elften Klasse des Sozialzweigs unterschiedliche Methoden und Prinzipien Sozialer und pädagogischer Arbeit außerhalb der klassischen Unterrichtsstrukturen im Rahmen von Projekttagen.

Zu Beginn wurden Schlüsselqualifikationen durch Teamübungen praktisch vermittelt und reflektiert. Die Klasse konnte dies am ITP (Internationaler Teamtraining-Parcours) erfahren. Die Übungen im Freien stellten die Schüler teilweise vor Herausforderungen, die sie nur gemeinsam bewältigen konnten. In der anschließenden Reflexion setzte sich die Klasse F11S mit wichtigen Schlüsselqualifikationen für die Arbeit im sozialen Bereich auseinander.

Danach begann die zweitägige Projektarbeit. Die Schüler bearbeiteten in Kleingruppen je ein Prinzip der Sozialen Arbeit und eine Methode zur Datenerfassung. So verknüpfte eine Gruppe das Prinzip der Inklusion mit der Methode der Beobachtung und präsentierte dies in Form eines Videos. Eine andere Gruppe entschied sich, das Prinzip des Gender-Mainstreaming mit der Methode der Befragung zu kombinieren. Diese Beispiele sind nur exemplarisch für die kreativen Ideen der Schüler.

Dank des sehr engagierten Teams der Jugendbildungsstätte und der hervorragenden Ausstattung der Einrichtung, konnten die Schüler für die methodische Umsetzung verschiedenste Medien wählen, wie z. B. Rollenspiele, Filme oder Simpleshows. Anschaulich gestaltete Plakate und klassische Powerpoint-Präsentationen ergänzten die Vorträge. In ihren gelungenen Abschlusspräsentationen zeigten die Schüler ihr neu erworbenes Wissen.

Die Tage an der Jugendbildungsstätte in Waldmünchen waren arbeitsintensiv, aber dennoch sehr gewinnbringend.

Keine Macht den Drogen

Fit für alle Fälle Fit für alle Fälle


Am 24.01.2018 stand im Stundenplan der Klasse FOS 12 Sa das Thema „Suchtprävention“. Dazu eingeladen waren Herr Polizeihauptkommissar Pongratz und Herr Polizeihauptmeister Breu von der Polizeiinspektion Furth, die im Grenzgebiet des Landkreises Cham als Schleierfahnder tätig sind.

Die beiden Experten stellten sich und ihr Berufsbild kurz vor, das neben anderen Bereichen vor allem die Drogenfahndung umfasst. Sie gaben einen kurzen Überblick über die häufigsten Arten von Betäubungsmitteln und deren Wirkung. Besonders abschreckend war für die jugendlichen Zuhörer, dass nach anfänglich positiv wahrgenommenen Effekten bereits nach kurzer Zeit schädliche Auswirkungen der illegalen Substanzen auftreten. Polizeihauptkommissar Pongratz wies darauf hin, dass es viele Stoffe gibt, die bereits beim ersten Mal körperliche Abhängigkeit verursachen. Zu diesen Drogen zählt auch Crystal Meth, dass vor allem im ostbayerischen Raum sehr stark verbreitet ist.

Eine einzige falsche Entscheidung hat also fatale Folgen für die oft noch sehr jungen Konsumenten, die damit einen Weg einschlagen, der aufgrund finanzieller Belastungen und körperlicher Leiden, die in jedem Fall mit der Drogensucht einhergehen, unweigerlich abwärts führt. Sehr oft sind Obdachlosigkeit, fast immer Beschaffungskriminalität und häufig Prostitution sowie ein Zerstören aller sozialen Kontakte die Folgen des Konsums. Die Schilderungen der persönlichen Erfahrungen der beiden Polizisten mit jugendlichen Drogenkonsumenten sind besonders packend für die Schüler. So übernachtete z. B. ein Drogenjunkie drei Tage auf seinem Hausdach, weil er sich aus Angst vor Außerirdischen nicht mehr in seine Wohnung zurück traute. Angeblich wurde er von ihnen bedroht. Zu allem Überfluss schauten die fremden Wesen auch noch die ganze Nacht in seiner Wohnung Fernsehen, weshalb der Schlafplatz an der frischen Luft bevorzugt wurde.

Laut Statistik kann die Mehrheit der Schüler durchaus in eine Situation geraten können, in der sie vor der Entscheidung stehen, ob sie selbst ein illegales Rauschmittel probieren wollen. Ein gesundes Selbstbewusstsein und ein gutes soziales Umfeld und Zusammenhalt, etwa in Sportvereinen, wirken sich hier positiv aus und können den jungen Menschen helfen, die richtige Entscheidung für sich, ihre Gesundheit und ihre Zukunft zu treffen. Insgesamt war der Vortrag sicherlich eine gelungene Bereicherung des Unterrichts.

Schlüsselqualifikationen im sozialen Sektor

Projekttage Projekttage Projekttage Projekttage Projekttage Projekttage Projekttage Projekttage Projekttage Projekttage Projekttage Projekttage

Zum letzten Mal seit ca. 20 Jahren verbrachten die drei elften Sozialklassen die letzten drei Tage des Schuljahres in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen, um dort ihre Erfahrungen aus der fachpraktischen Ausbildung zu resümieren.
Auf dem Programm, welches Dr. Tanja Schedlbauer geplant hatte, standen die Reflexion der eigenen Stärken und Schwächen, aber auch die persönlichen Berufswünsche der Teilnehmer. Erarbeitet wurde: „Was sind Schlüsselqualifikationen? Wie werden sie erworben? Und warum werden sie auf dem Arbeitsmarkt immer wichtiger?“ Kleingruppen erstellten dazu medienorientierte Projekte zu den Perspektiven und Möglichkeiten für das Berufs- und Privatleben. Die präsentierten Ergebnisse ließen die Zuschauer staunen:
F 11Sa: Daniel, Tobias, Franziska, Chantal und Milena problematisierten in ihrem Stop-Motion-Film die dauernde Erreichbarkeit der Arbeitnehmer: From working 9 to 5 to 24/7. Die Foto-Story von Annalena, Irene, Lena, Lisa und Julian erläuterte den Wandel der Familie. Vanessa, Benedikt, Denis, Laura und Viola entwarfen ein Brettspiel, mit dem der Hunger in der Welt anhand überraschender Daten und Fakten thematisiert wird. Am Beispiel einer Frau aus Syrien stellten Pauline, Sylvan, Denise, Kristin und Mona das Thema Menschenrechte dar, indem sie Sequenzen aus dem Leben der Frau in Bildern zeichneten und diese zu einem Video zusammenfügten (draw your life).
F 11Sb: Kai, Marcel und Lea setzten sich mit der Medialisierung der Erziehung kritisch auseinander. Ihr Erklärvideo diskutiert mithilfe selbst gestalteter Grafiken und Animationen den Einsatz von Tablets im Kindergarten und den drohenden Verlust von sozialen Kompetenzen durch den steigenden Handykonsum. Der Radiobeitrag von Theresa, Merlin, Daniela und Nina bewertet die Erziehung zum Ungehorsam: Tragen Lehrer oder Eltern dafür die Verantwortung, dass Jugendliche lernen, kritisch nachzufragen? Tabea, Markus, Lucia, Annemarie und Yegor erstellten eine TV-Show als Videobeitrag. Darin bilanzierten sie die veränderten Rollen in den Familien wie z. B. die gleichgeschlechtliche Ehe und das damit verbundene Adoptionsrecht. In einem Theaterspiel inszenierten Angelika, Yasmin, Lea und Sebastian die Vernachlässigung der Erziehung und deren Folgen.
F 11Sc: Daniel, Matthias, Eva, Eva-Maria, Laura und Jasmin präsentierten einen Trailer zum Klimaschutz, in dem Ursachen, Statistiken, Lösungen und engagierte Stars recherchiert werden. Die Zeitung „JUBI NEWS“ brachten Laura, Lena, Stefanie, Lisa-Marie , Anna-Lena und Tamara heraus mitsamt selbst gestalteten Bilderstrecken und informativen Artikeln zum Thema Familien im Wandel. Den „demografischen Wandel und ich“ zeichneten und verfilmten als „Draw yor life“ Manuel, Kilian, Radu, Valentin, Thomas und Stefan. Und schließlich nahmen Sophia, Jonas, Anna, Selina und Sophia einen Radiobeitrag auf, der das Thema Menschenrechte unter den Aspekten Homosexualität und Rassismus durchleuchtete.
Wenn fast 70 Schüler mit derart unterschiedlichen Medien diese Vielfalt an Themen gleichzeitig bearbeiteten, dann gelang dies nur unter fachkundiger Anleitung unserer Teamer Martina Engelmaierova, Carina Mnich, Giulian-Andre Heine, Lucretia Penzenstadler, Lena Rüger und Maximilian Köppl. Nach den gelungenen Präsentationen folgte noch der gesellige Abschluss im Schlosskeller mit bester Stimmung – dank der live-Musik von Lukas Hofmann (F 12Sa).
Und im nächsten Schuljahr? – Wird es Projekttage im Juli für die 11. Klassen aller Ausbildungsrichtungen geben und ganz neu: Die fachpraktische Vertiefung im September und März ebenfalls in Form von Projekttagen an der Jugendbildungsstätte Waldmünchen.

Fit für alle Fälle

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SchülerInnen der Klassen F11Sa, Sb und Sc absolvierten beim Bayerischen Roten Kreuz in Cham den Kurs „Erste Hilfe am Kind“. Kindernotfälle bedeuten immer Stresssituationen. Dann gilt „Ruhe bewahren“, denn Stress überträgt sich auf das Kind. Welche Gefahrenquellen auf Spielplätzen, im Haushalt oder an Praktikumsstellen lauern, reflektierten die Kursteilnehmer. Präventive Maßnahmen schützen hier gleichermaßen wie theoretische Kenntnisse zur Ersten Hilfe. Diese wurden im Abschluss aber auch praktisch geübt unter der Aufsicht von Frau Filimon und Herrn Hilpl. Jetzt sind die FOS-Praktikanten fit für den Einsatz im zweiten Schulhalbjahr. Kinderkrippen, Kindergärten und Grundschulen sind inzwischen die am häufigsten gewählten Praktikumsstellen in der Ausbildungsrichtung Sozialwesen. Dort betreuen die PraktikantenInnen Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren. Dabei beaufsichtigen die SchülerInnen ihre Klienten oft bei Bewegungsspielen oder sportlichen Aktivitäten, welche stets ein Unfall- oder Verletzungsrisiko bergen. Deshalb sollten sie auch für Kindernotfälle geschult sein. Im Kurs „Erste Hilfe am Kid“ vermittelten Frau Filimon und Herr Hilpl vom BRK Cham dazu das theoretische Wissen. Sie informierten über Gefahrenquellen am Spielplatz, Vergiftungen und Atemnot. Die stabile Seitenlage und Herzdruckmassage folgten als praktische Übungen, wie die Fotos von der F11Sc dazu zeigen. Den Kurs absolvierten alle drei 11. Klassen Sozialwesen in Begleitung ihrer Lehrkräfte, Herrn Kaufmann, Frau Eisenhart und Herrn Bücherl, welcher die Kurse organisierte. Bleibt nur noch zu hoffen, dass der „Fall der Fälle“ an den Praktikumsstellen möglichst nicht eintritt.