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FS Ch/Bio

Fachbereich Chemie und Biologie

Chamer Fachoberschüler experimentierten am Max-Planck-Institut

Im MaxLabIm MaxLabIm MaxLabIm MaxLabIm MaxLab Im MaxLab Im MaxLab Im MaxLab


Die Klasse F 11G besuchte Mitte März das Max-Planck-Institut für Biochemie und Neurobiologie in München, um im Schüler- und Besucherlabor MaxLab die Forschungs- und Laborarbeit dieser Einrichtung kennenzulernen. Die Schüler haben einen Einblick in die Kultivierung von Zellkulturen bekommen und verschiedene Versuche mit Zellen durchgeführt. Das Highlight war die Bearbeitung von Menschenzellen, um mit modernen Methoden der Zellforschung die Chromosomen bei der Zellteilung von Menschenzellen durch Immunfluoreszenz sichtbar zu machen.

Ökologische Exkursionen mit dem LBV

LBV-Exkursion LBV-Exkursion LBV-Exkursion LBV-Exkursion


Im Rahmen des Biologieunterrichts trafen sich die Klassen F12Sa, Sb und SW Ende September 2018 mit Markus Schmidberger vom LBV–Zentrum Mensch & Natur in Arnschwang zu einer ökologischen Exkursion. Die Schüler wateten in der Chamb und diskutierten über die Auswirkungen unseres Konsumverhaltens und das Düngeverhalten von Landwirten auf unsere Umwelt, speziell auf Flüsse und Trinkwasser. Sie untersuchten eigene Gewässerproben z. B. auf pH-Wert, Nitrat- und Phosphatgehalt.

Die Schüler konnten eine aktuelle Ausstellung zum Klimawandel besuchen und bestimmten ihren eigenen ökologischen Fußabdruck. Es wurde festgestellt, dass unser aktuelles Konsumverhalten nicht nachhaltig ist, was zu Diskussionen über nachhaltiges Verhalten anregte.

Kleintierchen wurden in einem Teich gesammelt, im Binokular untersucht, mit Hilfe von Bestimmungsbüchern bestimmt und abgezeichnet. Einzellige Organismen wurden mit Mikroskopen unter die Lupe genommen, bestimmt und anhand der Arten wurde die Gewässergüte bestimmt. Markus Schmidberger diskutierte mit den Schülern auf einem Biotop-Rundgang u. a. über nachhaltige Verhaltensweisen, Ernährung und Naturschutz. Auch nachhaltige und naturschonende Verhaltensweisen von Landwirten wurden besprochen. Alles in Allem war die interessante Studienfahrt ein gelungenes Naturerlebnis.

Chemie im Alltag und in der Technik

Freibad Freibad Freibad


Die Klasse B 11T verlagerte am 18.06.2018 den Chemieunterricht in das Freibad in Cham. Dort wurde man vom medizinischen Bademeister Herrn Vogt begrüßt. Dieser erläuterte den Schülern ausführlich die chemischen und physikalischen Prozesse, die im Freibad ablaufen. Zunächst startete der Vortrag bei der Wasseraufbereitungsanlage. Es war sehr beeindruckend zu sehen, welche großen Filteranlagen und Pumpen im Hintergrund laufen und für ein sauberes Badewasser sorgen. Dabei gibt es eine separate Anlage für das Kleinkinderbecken sowie einen gemeinsamen Kreislauf für die übrigen Becken. Ziel ist es, den Schmutz aus dem Badewasser herauszufiltern und den optimalen Chlorgehalt zur Desinfektion aufrecht zu erhalten.

Nach dem Rundgang und den theoretischen Inhalten wurden die Schüler selber aktiv. Sie durften unter Anleitung des Bademeisters den pH-Wert im Schwimmbecken messen. Hier konnten die Schüler erfahren, wie wichtig eine sorgfältige Arbeitsweise ist, um die korrekten Werte zu erhalten. Zum Abschluss der Exkursion stand noch eine Besichtigung der „Kommandozentrale“ auf dem Programm. Von dort aus hat man einen guten Blick auf das Bad und mit den digitalen Überwachsungsmöglichkeiten kann man Unfälle schnell erkennen und sofort reagieren.

Großer Dank gilt dem Freibad Cham und insbesondere Herrn Vogt, der es ermöglichte, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die Freibadtechnik besonders anschaulich erklärte.

Das Periodensystem als Projektarbeit

PSE Überblick Das PSE im Überblick Das PSE im Überblick PSE Überblick


Die im letzten Schuljahr ersonnene Projektidee, das Periodensystem der Elemente (PSE) großformatig im Schulgebäude zu präsentieren, haben die Schüler der B 12T unter der Leitung des Chemie-Lehrers Martin Hof im Treppenhaus des Altbaus umgesetzt.

Alle notwendigen Informationen und Bilder haben die Schüler eigenständig in Formelsammlungen und im Internet recherchiert. Sie erstellten ein genaues Konzept für das PSE und übernahmen die Erstellung und den Aufbau an einer Treppenhauswand im Altbau der Beruflichen Oberschule. Täglich begegnen somit nicht nur die Schüler, die sich auf dem Weg in den Chemiesaal machen, dem großformatigen Ergebnis des Schülerprojekts, sondern auch andere Schüler, deren Klassen sich im Altbau befinden, werden damit konfrontiert und sind eingeladen, einen Augenblick vor dem Ausstellungsobjekt zu verweilen.

Die Schüler haben sich einige Gedanken darüber gemacht, wie sie die verschiedenen Informationen zu den einzelnen Elementen präsentieren können: Die unterschiedlichen Schriftfarben stehen für die Aggregatszustände der Elemente: So weist Schwarz auf feste Elemente hin, Blau signalisiert flüssige Zustände und Orange gasförmige.

Die farblichen Umrandungen dagegen geben Hinweise bzgl. des Metall- oder Nichtmetallcharakters. Rot zeigt ein Metall an, während Blau auf ein Halbmetall hinweist und Grün für ein Nichtmetall steht.

Weitere Informationen, die aus dem PSE abgelesen werden können, sind die Massenzahl, die Ordnungszahl und die Elektronegativität. Auch der Atomradius, die Schmelz- und Siedetemperaturen und natürlich die Einordnung in die Hauptgruppen und Perioden sind von den Schülern erfasst worden.

Hinter unserer Verpflegung steckt viel harte Arbeit

Getreide Fam. Zollner

Wie wird Brot heute hergestellt? Woher kommt das Fleisch im Supermarkt? Antworten erhielten die Schüler der Klasse F 11Sc der Beruflichen Oberschule Cham bei den Bayerischen Ernährungstagen.
„Wo kommt mein Essen her?“ lautet das Motto der Bayerischen Ernährungstage 2017. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Cham lud in diesem Rahmen die FOS-Schüler zu einem Spaziergang zu den Ursprüngen der Ernährung ein. Ziel der Veranstaltung war, das Verbraucherwissen über Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung zu erweitern und Bewegung und Ernährung sinnvoll zu verknüpfen. Das Wissen um Lebensmittel, deren Herkunft und Herstellung sowie die Wertschätzung für gute und besondere Produkte standen im Fokus der Veranstaltung.
Erster Halt war am Bauernhof der Familie Zollner in Scharlau. Max Zollner, seine Frau Gertraud und Florian, der älteste Sohn, der auch zurzeit seine Meisterprüfung absolviert, erklärten ihre Arbeit und stellten dann ihren Bauernhof vor. „Wir haben Milchviehhaltung, Bullenmast und Fresser-Erzeugung.“ Zollner erzählte den Schülern, was alles an die Tiere verfüttert wird, wie es gelagert wird und wie alles zusammengemischt wird. Riesige Behälter und eine computergesteuerte Mischanlage beeindruckten die Schüler sichtlich. „Auf unseren Feldern bauen wir Raps, Wintergerste, Winterweizen, etwas Hafer und Körnermais an. Insgesamt etwa 35 Prozent ist Ackerland und ein bisschen Wald“, sagt Zollner.
Den Besuchern wurden auch die Ställe gezeigt, die Kälberboxen, die Melkstation, Kühe, Bullen und Kälber. Alle Fragen wurden selbstverständlich fachmännisch beantwortet. Zum Abschluss, zu dem auch noch die Kreisbäuerin Rosmarie Maier kam, gab es noch eine Brotzeit mit frischem Bauernbrot, Schnittlauch, Radieschen und Quark.
Dann ging es zur Klostermühle in Altenmarkt, wo alle von Melanie Rauscher, der Mühlenchefin, begrüßt wurden. Rauscher zeigte den Schülern die ganze Mühle und erzählte, wie man früher das Getreide gemahlen hatte – aber auch wie man heute Mehl produziert. Sie klärte die Gäste über Gluten und Vollkornmehl auf und stellte dazu auch vorbereitete Stückchen Brot vor, die mit unterschiedlichen Mehlsorten gebacken waren. Zum gelungenen Abschluss wurden noch backfrische Sengzelten aus dem Holzofen genossen.
Im Bauernladen der Familie Rauscher erfuhren die Schüler dann noch Einzelheiten zur regionalen Vermarktung und konnten sich vom Sortiment im Mühlenladen überzeugen.
(Quelle: Mittelbayerische Zeitung)