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Neubau

Studienfahrten an der Beruflichen Oberschule Cham

BOS-Schüler auf Studienfahrt in Prag

Die Chamer Schüler Die Chamer Schüler Die Chamer Schüler In Prag Die Chamer Schüler Die Chamer Schüler

Die diesjährige Studienfahrt führte die Klassen B 12Ta und B 12Tb mit ihren Lehrkräften Josef Bachmeier und Michaela Schedlbauer in die Hauptstadt der Tschechischen Republik. Vom Grenzbahnhof Furth im Wald aus startete die Schülergruppe mit der Bahn in Richtung Böhmen. Nach einer knapp dreistündigen Zugfahrt erreichten die BOSler Prag, das sie mit Bilderbuchsonnenschein in Empfang nahm, so dass die Stadt im wahrsten Sinne des Wortes golden wirkte. Nach dem Check-in im Hotel machte sich die Gruppe auf den Weg in die Altstadt, um sich einen ersten Überblick über das historische Zentrum zu verschaffen, bevor man die Repräsentanz des Freistaats Bayern besuchte, die den Chamern einen sehr herzlichen Empfang bereitet und sie über ihre Tätigkeitsbereiche informiert hat. Einer der kulturellen Höhepunkte der Reise folgte schließlich am ersten Abend, als die Schülergruppe – in feinsten Zwirn gekleidet – das prächtige Nationaltheater am Ufer der Moldau betraten, um Giuseppe Verdis Oper „La Traviata“ zu lauschen. Die meisten Schüler bewegten sich hiermit auf ungewohntem Terrain, weshalb sie diesem Programmpunkt zunächst mit Skepsis begegneten. Umso überraschender war es für die begleitenden Lehrkräfte, dass die Vorstellung von den meisten Teilnehmern durchaus als positiv bewertet wurde und weitere Opernbesuche nicht ausgeschlossen wurden.
Am zweiten Tag der Studienreise erfolgte die Besichtigung der Prager Burg, von der aus man einen grandiosen Blick über die Stadt hat. Neben dem St. Veits-Dom, der Krönungskirche und Grablege der böhmischen Könige, durften die Schüler unter anderem das so genannte „Goldene Gässchen“ mit seinen pittoresken bunten Häuschen besuchen. Das Haus mit der Nummer 22 hat Franz Kafka 1917 für ein Jahr bewohnt, wobei er hier auch schriftstellerisch tätig war. Am Nachmittag stand schließlich eine Brauereibesichtigung im „U Fleků“, einer der ältesten Prager Brauereien, auf dem Programm. Dort erhielt die Gruppe zahlreiche Informationen zur Geschichte des Hauses und zum Thema Bierherstellung allgemein, wobei eine Bierverkostung natürlich nicht fehlen durfte. Im Anschluss daran bestiegen die BOS-Schüler den Prager „Eiffelturm“, den Petřín, der mit seinen 64 Metern Höhe zwar nicht mit seinem Pariser Vorbild mithalten kann, aufgrund seiner exponierten Lage auf dem Laurenziberg aber trotzdem einen atemberaubenden Blick über die ganze Stadt ermöglicht. Der vorletzte Tag der Studienfahrt begann mit einer Führung durch die Prager Alt- und Neustadt. Dabei wurden die Schüler über zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die berühmte Karlsbrücke, den Altstädter Ring mit Rathaus und Astronomischer Uhr, die Karls-Universität, das Jan-Hus-Denkmal und den Wenzelsplatz informiert, um nur einige Stationen zu nennen. Der Nachmittag stand schließlich ganz im Zeichen der Literatur. Aus diesem Grund besuchte die Schülergruppe das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren, das erst im Jahre 2004 auf Initiative der letzten deutschschreibenden Prager Schriftstellerin Lenka Reinerová gegründet wurde und das sich in besonderer Weise den ehemals in Prag lebenden deutschen Autoren Franz Kafka, Egon Erwin Kisch, Max Brod, Rainer Maria Rilke und zahlreichen weiteren widmet. Am Abend ging es schließlich noch aufs Wasser und die Teilnehmer der Studienfahrt warfen von einem Moldaudampfer aus einen Blick auf die Hauptstadt der Tschechischen Republik, die selbst im Abendlicht nichts von ihrem Charme einbüßt. Bei zünftiger böhmischer Musik und leckerem Essen vom Büffet genossen die Schüler die dreistündige Schifffahrt in vollen Zügen, um sich später noch ins Prager Nachtleben zu stürzen. Den letzte Tag der Studienfahrt konnten die Schüler schließlich noch dazu nutzen, die Stadt auf eigene Faust noch etwas zu erkunden und das ein oder andere Souvenir zu besorgen, bevor man sich wieder auf den Heimweg nach Bayern machte.


„Berlin – Berlin – Wir fahren nach Berlin“

B 12W B 12W B 12W B 12W wandert F 12T Bundestag Bowlingabend Hohenschönhausen Hohenschönhausen

Mit diesem 32 Jahre alten Schlachtruf starteten 57 Schüler der Beruflichen Oberschule Cham mit ihren Lehrern in die Bundeshauptstadt. Nach dem Einchecken in das Hotel machte sich die Reisegruppe auf zu einem gemütlichen Abend in der nahegelegenen Bowlingbahn. Hier liefen viele Schüler zur Höchstform auf und manchmal erschien sogar auf der Anzeigetafel „Strike“.
Am nächsten Vormittag nahm die Gruppe aus Cham die Einladung von MdB Karl Holmeier in das Reichstagsgebäude sehr gerne an. Da Herr Holmeier jedoch in der sitzungsfreien Woche wichtige Termine in seinem Oberpfälzer Wahlkreis wahrnehmen musste, ließ er sich durch seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Frau Doris Hapke vertreten. Somit übernahm Frau Hapke die Führung durch die Stätten der legislativen Macht der Bundesrepublik. Eloquent und mit großer Detailkenntnis informierte sie über die Baugeschichte des Reichstagsgebäudes und das politische Leben darin. So erfuhren die Schüler unter anderem, dass russische Soldaten das Gebäude gegen Ende des zweiten Weltkriegs besetzten und sich an den Wänden mit Sprüchen verewigten. Manche dieser Wandverzierungen wurden bis heute bewusst nicht entfernt. Der Gang des spiralförmigen Weges hinauf zur Kuppel des Reichstagsgebäudes war ein weiteres Highlight. Von dort konnte man seinen Blick bei schönem Wetter über Berlin schweifen lassen.
Einen noch besseren Ausblick über Berlin als von der Kuppel des Reichstagsgebäudes hätte man am nächsten Tag vom Berliner Fernsehturm aus erhalten, wenn das Wetter nicht so regnerisch und windig gewesen wäre. Informationstafeln am äußeren Rand der 203,78 m hoch gelegenen Aussichtsplattform erklärten die Berliner Sehenswürdigkeiten, von denen die meisten trotz des Wetters zu sehen waren.
Windig war es auch, als die Schüler der B 12 W die ehemalige Abhörstation der Alliierten auf dem Teufelsberg im Berliner Westen erkundeten. Eine ca. halbstündige Wanderung durch das den Teufelsberg umgebende Naherholungsgebiet führte auf den „Trümmerberg“, der nach 1950 auf den Ruinen der wehrtechnischen Fakultät der Nazis mit den Überresten der zerbombten Häuser Berlins aufgeschüttet wurde. Bis kurz nach dem Fall der Mauer wurde die Abhörstation vorwiegend vom amerikanischen Geheimdienst NSA genutzt. Höhepunkt der Besichtigung des Teufelsbergs war neben den akustischen Eigenschaften des höchst gelegenen Radoms der Anlage auch der Einblick in die alternativen Lebensformen der dort tätigen Künstler. Sehr beeindruckt zeigten sich die Schüler der Klassen F 12 Sa und F 12 T bei der Führung durch die Berliner Unterwelten. Hier konnte man einen Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg besichtigen. Wenn Fliegerbombenalarm ausgelöst wurde, blieben der Bevölkerung damals gerade einmal 15 Minuten, um sich in einen der verschiedenen Luftschutzbunker zu retten. Vor allem die eindrucksvolle Schilderung, das Originalinventar und die Leuchtfarbe an den Wänden sorgten für einen nachhaltigen Eindruck sowohl bei Schülern als auch Lehrern.
Dass die Hauptstadt Berlin auch kulturell eine große Vielfalt zu bieten hat, kosteten die Chamer bei den Abendaktivitäten aus. So stand neben einer Kneipentour auch der Besuch der Blue Man Group oder The ONE Grand Show auf dem Programm. Nach vier Tagen mit umfassenden Eindrücken aus der Großstadt trat die Gruppe wieder ihre Heimreise nach Cham an. Zurück in der Idylle des Bayerischen Waldes genossen die Schüler ihre Osterferien.


Regenwald-Safari in Dänemark

Die Chamer Gruppe Gruppenarbeit Im Regenwald-Zoo An der Steilküste Vor der dänischewn Partnerschule Auf dem Dach des Kulturhauses Nordseedünen und Steilküste.Auf der Rettungsstation in Thorsminde.Mit dem Rettungsanzug kann man 24 h im kalten Meereswasser überleben.

In der letzten Schulwoche vor den Osterferien konnten zwei 12. Wirtschaftsklassen der Fachoberschule zusammen mit ihren Lehrern Julia Reitinger und Martin Stauber fünf Tage lang in Dänemark Land und Leute kennenlernen und die Schulpartnerschaft mit Holstebro vertiefen.
Nach einer langen Anreise mit dem Bus quartierte sich die Reisegruppe in der zentral gelegenen Jugendherberge ein, wo die Schüler am Nachmittag von ein paar dänischen Schülern des Holstebro Handelsgymnasiums abgeholt wurden, um den Ort im Rahmen einer kleinen Stadtrallye kennenzulernen. Auch den ersten Abend verbrachten Deutsche und Dänen gemeinsam beim Bowling-Spielen.
Besonders interessant war für viele der Schulbesuch am nächsten Tag. Die Schüler erlebten Unterrichtsstunden, in denen ihnen sehr viel Freiraum eingeräumt wurde. Die Benutzung des eigenen Laptops oder Handys während des Unterrichts ist hier nicht verboten, sondern wird selbstredend erwartet. Dass sich einige Schüler durch Facebook und Co. auch ablenken lassen, ist die Herausforderung dieses Unterrichtskonzepts, wie einigen der deutschen Schüler durchaus bewusst wurde.
Der Nachmittag gestaltete sich windig: Nach einer Führung durch die Rettungsstation in Thorsminde, wo die Reisegruppe ein Rettungsboot inspizierte und sich zwei mutige Schüler in Rettungsanzügen ins kalte Meerwasser stürzten, ging es zu einem Spaziergang an die nahegelegene Steilküste. An der Nordsee konnten die Schüler einige Zeit am Strand verbringen und von einem Leuchtturm aus einen Blick über das weite Meer werfen. Wie dänische Designerware produziert wird, erfuhren die Schüler am nächsten Tag im Rahmen eines Betriebsrundgangs bei einem hiesigen Metallverarbeiter. Die Gruppe sah, wie Schritt für Schritt ein filigraner Kerzenständer aus Aluminium produziert wurde, der schließlich noch pulverbeschichtet und versandfertig gemacht wurde. Die Freude war groß, als die Schüler zum Abschluss der Besichtigung Ausschussware mitnehmen durften, die nur minimale Mängel aufwies.
Den tropischen Regenwald hätte wohl kein Schüler in Dänemark erwartet. Aber in Randers wird unter speziellen Kuppeln ein tropisches Klima erzeugt, in dem Regenwaldpflanzen gedeihen und exotische Tiere leben. Im Rahmen einer Unterrichtseinheit lernten die Schüler viel über Flora und Fauna des Regenwaldes und darüber, wie die voranschreitende Abholzung das Weltklima bedroht. Für einige Mutige war es mit Sicherheit ein Highlight, als sie wahlweise eine Kakerlake, eine Spinne oder eine Schlange in die Hand nehmen durften, während andere da eher auf Abstand gingen. Am letzten Tag stand der Besuch der europäischen Kulturhauptstadt 2017 auf dem Programm. Aarhus ist mit seinen über 300.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Dänemarks und dass dort einiges geboten ist, konnten die Schüler im Rahmen einer Stadtrundfahrt erfahren. Auf eigene Faust besichtigten einige Teilnehmer das Kulturhaus mit dem begehbaren Regenbogen als Wahrzeichen, das zugleich ein Museum für moderne Kunst beherbergt, während sich andere auf zu einer Shopping-Tour durch die Fußgängerzone machten.
Nachdem die letzten dänischen Kronen für Souvenirs und Verpflegung umgesetzt worden waren, ging es mit zahlreichen Erinnerungen im Gepäck am Sonntag mit dem Bus zurück nach Cham.


Dänische Schüler zu Gast

Dänen Dänen Dänen Dänen

In der zweiten Schulwoche war eine Klasse unserer Partnerschule aus Holstebro zu Besuch bei uns. Die Schüler der Klassen F12Wa und F12Wb waren in das Programm miteingebunden - z.B. beim Fußballspiel, am Hochseilpark oder beim Besuch des Arbers - und freuen sich schon auf den Gegenbesuch im nächsten Jahr!


„Heut kommen d’Engerl auf Urlaub nach Wean…“

Wienfahrt 2016 Wienfahrt 2016 Wienfahrt 2016 Wienfahrt 2016 Wienfahrt 2016

Am Ende des vergangenen Schuljahres 2015/16 besuchten die Klassen F10SW und B11TW im Rahmen des Schülerprogramms „Europas Jugend lernt Wien kennen“ die Hauptstadt Österreichs. Dass Wien ohne jeglichen Zweifel eine Reise wert ist, können die Schüler der Klassen F10SW und B11TW bestätigen, nachdem sie im Juli 2016 mit ihren Lehrkräften Brigitte Schreiner, Johann Gruber, Rudolf Simml und Josef Bachmeier eine Studienfahrt dorthin unternommen haben. Auf dem Weg dorthin machte man zunächst Halt in Mauthausen, um die dortige KZ-Gedenkstätte zu besuchen und der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Bei hochsommerlichen Temperaturen erreichte die Gruppe am Sonntagabend schließlich ihr Reiseziel, die Jugendherberge im Wiener Stadtbezirk Brigittenau. Nachdem die Zimmer bezogen waren, erkundeten einige Schüler die Stadt bereits auf eigene Faust, bevor am nächsten Morgen das offizielle Programm begann. In zwei Gruppen aufgeteilt, lag eine Woche Sightseeing der Extraklasse unter der Begleitung von ortskundigen Stadtführern vor den Schülern. Besichtigt wurden beispielsweise das Kunsthistorische, das Naturhistorische und das Technische Museum, der berühmte Stephansdom sowie die Karlskirche. Ein Highlight stellte der Besuch der Wiener Hofburg mit der Schatzkammer dar, in der sich zahlreiche wertvolle Krönungsgewänder und Kronjuwelen der Habsburger befinden. Nicht fehlen durfte selbstverständlich ein Besuch in der Kaisergruft, in der viele ehemalige Herrscher der K.-u.-k.-Mo-narchie wie zum Beispiel Maria Theresia, Franz Joseph II. und seine aus Bayern stammende Gattin Sissi ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Auch an Schloss Schönbrunn führte natürlich kein Weg vorbei. Nach einer gemeinsamen Führung durch den Palast und die Privatgemächer von Kaiserin Elisabeth konnten die Schüler noch den prachtvollen und riesigen Schlossgarten erkunden und auch einen Abstecher in den Tierpark von Schloss Schönbrunn machen. Einen musikalischen Höhepunkt stellte das Strauß- und Mozartkonzert im festlichen Redoutensaal der Wiener Hofburg dar, zu dem sich viele besonders fein herausgeputzt hatten. Hier hatten die Schüler Gelegenheit, in eine für sie nicht alltägliche Musikrichtung – die Klassik – hineinzuschnuppern und so den eigenen Horizont noch etwas zu erweitern. In der zur Verfügung stehenden Freizeit wurden viele weitere Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel der Prater, Madame Tussaud’s, der Wiener Zentralfriedhof, der Naschmarkt und die zahlreichen Wiener Cafés besucht. Abends konnte man den Tag in der Stadt, wo an allen Ecken und Enden reges Treiben herrschte, ausklingen lassen. Nach einer wirklich sehr interessanten und kurzweiligen Woche hieß es Abschied nehmen von einer Stadt, die ebenfalls nie schläft und Schüler wie auch Lehrer in ihren Bann gezogen hat.


Salzburger Nockerln statt Schnürlregen

Salzburg Salzburg Salzburg Salzburg

Im Rahmen ihrer Abschlussfahrt lernten die Klassen F12Sa und F12Sc die Stadt Salzburg und deren Sehenswürdigkeiten kennen. Neben dem kulturellen Programm fanden einige Schüler auch Gelegenheit, kulinarische Spezialitäten wie die berühmten Salzburger Nockerln zu probieren. Vom Salzburger Schnürlregen blieb die Reisegruppe verschont, stattdessen konnte man die Stadt bei strahlendem Sonnenschein genießen. Am Anreisetag hatten die Schüler und ihre Lehrkräfte Christine Eisenhart, Martin Stauber und Martin Wein zuerst eine Stadtführung auf dem Programm, um sich Orientierung zu verschaffen und erste Eindrücke zu gewinnen. Hierbei wurden der Residenzbrunnen, der Kapitelplatz und die Sphaera, ein beeindruckendes Kunstwerk des deutschen Bildhauers Stephan Balkenhol, besichtigt. Anschließend stand der Besuch von Mozarts Geburtshaus an. Am Abend ging es zurück in die zentral gelegene Unterkunft, um dann den ersten Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen zu lassen. Tags darauf stand ein Highlight auf dem Programm: eine Besichtigung mit Führung durch die Brauwelt Stiegl. Um sich selbst ein Bild von den Braukünsten der beeindruckenden Brauerei zu machen, hatten die Schüler im Anschluss auch die Gelegenheit, dass Bier zu probieren, was bei allen gut ankam. Der nächste Programmpunkt war die Fahrt mit der Bergbahn zur Festung Hohensalzburg. Hier hatte man einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt und die Alpen. Am dritten Tag stand ein Besuch im „Haus der Natur“ an. In dem Museum erhielt man interessante Einblicke in die Entwicklung des Menschen und der Tiere. Danach hatten die angehenden Fachabiturienten Zeit zur freien Verfügung, die von einigen zum Shoppen genutzt wurde. Am Abend unternahm man einen gemeinsamen Spaziergang zum Landestheater Salzburg. Dort wurde die Komödie „Funny Girl“ uraufgeführt. Das gesellschaftskritische Stück kam bei Lehrern und Schülern gleichermaßen gut an. Alternativ dazu besuchten einige Schüler ein Streichquartett-Konzert im Schloss Mirabell. Am Tag der Heimreise stand nach dem Frühstück die Abfahrt nach Berchtesgaden an. Hier erwartete die Schüler eine Führung durch das Salzbergwerk, wobei den Schülern und Lehrern neben den langen Bergwerksrutschen vor allem der Salzsee und die Lasershow in Erinnerung bleiben werden.


Über 100 FOSler und BOSler beim Regensburger Hochschultag

Hochschulinfotag

Uni oder Hochschule (FH)?“. So lautete beim Regensburger Hochschultag nur eine von vielen Fragen, der über 100 Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Oberschule Cham nachgehen konnten. Insgesamt sechs Klassen aus der 11. Jahrgangsstufe von Fachoberschule (FOS) bzw. Berufsoberschule (BOS) nutzten die Gelegenheit, um die geballten Infos individuell zu filtern und im Studienwirrwarr etwas Orientierungshilfe zu erhalten. Bereits zum 7. Mal luden Universität und die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Regensburg zum gemeinsamen Hochschultag ein. Die heutige Hochschullandschaft hält so viele Angebote bereit wie nie zuvor und dies macht die Orientierung umso schwieriger. Hinzu kommt, dass ein Studium nicht immer auf einen bestimmten Beruf vorbereitet, sondern für verschiedene Tätigkeitsfelder qualifiziert. Welcher Studiengang ist also der richtige für eine spätere erfolgreiche und auch erfüllte Karriere? Bei der Lösung auch dieser Frage sollte den Schülern, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, der Regensburger Hochschultag weiterhelfen. Die gemeinsame Veranstaltung von Hochschule und Universität in Regensburg ist keine Selbstverständlichkeit, sondern vielmehr Ausdruck der harmonischen Zusammenarbeit sowie der direkten Nachbarschaft am Regensburger Campusgelände. FOS-Schüler können mit dem Abschluss an allen Hochschulen in Deutschland - unabhängig von der vorher gewählten Fachrichtung - jeden Studiengang beginnen. Inzwischen erfolgte in Bayern aber auch an den Fachoberschulen der flächendeckende Ausbau der 13. Jahrgangsstufe. Damit wird für überdurchschnittliche Schülerinnen und Schüler (im Fachabitur muss eine allgemeine Durchschnittsnote von mindestens 3,0 erreicht werden) der direkte Weg zur Universität geöffnet und planbarer. Und so waren für die 11. Klassen der Ausbildungsrichtungen Sozialwesen, Wirtschaft und Technik am Freitag in Regensburg sowohl die Informationen an der Hochschule als auch an der Universität von großem Interesse. Ist ein Studium überhaupt das Richtige für mich? Welches Fachgebiet soll ich wählen und wie kann ich mein Studium finanzieren? Soll ich an Hochschule oder Universität studieren, und wo liegen die Unterschiede zwischen beiden? Oder ist vielleicht ein duales Studium die bessere Alternative? Auf diese und viele weitere Fragen, die sie in ihrer Zeit der Neuorientierung bewegen, erhielten die FOSler und BOSler aus Cham umfassende Antworten. Das vielfältige Angebot an Studienmöglichkeiten wurde beim Hochschultag in Kurzvorträgen vorgestellt. Daneben konnten die Fachoberschüler zwischen den Vorträgen an den Infoständen vorbeischauen und mit Dozentinnen und Dozenten sowie Studierenden ins Gespräch kommen. Außerdem wurde mit vielfältigen Broschüren über die Studienangebote informiert. In fächerübergreifenden Vorträgen sind allgemeine Aspekte wie Zulassungsfragen, Auslandsstudium, Studienbeiträge oder die Bologna-Reform (Bachelor und Masters) thematisiert worden. „Essen zu Studentenpreisen“ hieß mittags das Motto in der Mensa und auch in der Cafeteria konnte ein kleiner Einblick in die angenehmeren Seiten des „Studentenlebens“ gewonnen werden. Ebenfalls Resonanz fanden die Bibliotheksführungen. Neben den Informationen zu den Studiengängen bzw. allgemeinen Fragen rund ums Studium war es für die FOS-Schüler einmal sehr interessant, die OTH Regensburg (rund 10.500 Studenten) und die Universität (ca. 21.500 Studenten) von den Gebäuden und Ausstattungen her zu vergleichen sowie ein bisschen „Uni- bzw. Hochschulluft“ zu schnuppern.


Betriebserkundigungen mit Gipfelpanorama

B & K B & K Glasbläser Rießlochwasserfälle GlasbläserKleiner Arber

In der letzten Schulwoche nahm die Klasse F11Wb eine eher ungewöhnliche Tour auf sich, um im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung verschiedene Betriebsstätten zu erkunden. Die Schüler des Wirtschaftszweigs besuchten ein Industrie- und ein Handwerksunternehmen und verknüpften dies mit einer Wanderung zum Kleinen Arber. Die erste Station war die Firma Bischof & Klein in Konzell, wo die Schüler von der Ausbildungsleiterin Natalie Spannfellner sehr herzlich empfangen wurden. Während einer interessanten Führung durch die Produktionshallen des Verpackungsherstellers konnte man live mitverfolgen, wie kleine Kunstoffkügelchen erhitzt werden und daraus meterweise Plastikfolien entstehen. Diese werden nach den Vorgaben der Kunden in weiteren Produktionsschritten bedruckt und zugeschnitten, bevor sie zu fertigen Verpackungen weiterverarbeitet werden. Von Konzell ging es mit dem Bus weiter nach Bodenmais, wo die Schüler im Joska Glasparadies ebenfalls eine kurze Führung erhielten. Dabei erfuhren sie, aus welchen Materialien Glas besteht und wie solches hergestellt wird. Ein Schüler durfte sogar selbst das Glasbläser-Handwerk ausprobieren und half bei der Anfertigung einer bunten Glaskugel mit. Als nächstes Etappenziel hatten die FOS-Schüler die Chamer Hütte am Kleinen Arber im Visier, zu der sie über die idyllischen Rißlochwasserfälle hochwanderten. Trotz einiger kurzer Schauer ließen sich die Schüler die gute Stimmung nicht verderben und nach einem reichhaltigen Abendessen stand schließlich einem gemütlichen Hüttenabend nichts mehr im Wege. Am nächsten Morgen ging es bei schönem Wanderwetter zum Gipfel des Kleinen Arbers hoch, um den herrlichen Ausblick zu genießen, bevor die Schüler über die Schareben nach Arnbruck weiterwanderten. Gegen Mittag kam die Gruppe schließlich beim Glasdorf Weinfurtner an, wo der Bus schon für die Rückreise nach Cham bereitstand.


„Europas Jugend lernt Wien kennen“

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Die Schüler der beiden Klassen B11W und B11ST der Beruflichen Oberschule Cham sind im Zuge des Comenius-Projekts Ende Juli für eine Woche zu ihrer Seminarfahrt der 11. Klassen aufgebrochen. So mancher war zunächst etwas skeptisch, da eine Abschlussfahrt für die meisten schon eine Weile her war und man das sehr straffe Programm, das vom österreichischen Kultusministerium vorbereitet wurde, fürchtete. Doch es stellte sich schnell heraus, dass Besuche im Tiergarten oder in einem klassischen Konzert sehr gut mit einer Einkehr in verschiedene Lokalitäten zu verbinden sind und dass dies dem Ganzen eine sehr unterhaltsame Komponente verlieh. Auch die Museen konnten mit ihren teils interaktiven Ausstellungsstücken zum Gelingen der Wienfahrt beitragen. Die Reise ging am Sonntag los, sodass am Montagmorgen bereits mit dem Programm begonnen werden konnte. Für jeden Tag gab es mindestens zwei Ausflugsziele. Besonders begeistern konnte das Naturhistorische Museum, das stimmig das Leben der Tiere auf unserem Kontinent verdeutlichte. Unter anderem waren hier auch Dinosauriergebeine zu sehen und es gab sogar einen riesigen nachgebildeten Dinosaurier, der sich bewegte. Ausstellungsstücke wie von Haien durchgebissene Surfbretter waren weitere Besonderheiten. Damit wurde die unglaubliche Kraft, die hinter so einem Tier steckt, verdeutlicht. Ebenso interessant war das Technische Museum. Neben verschiedenen Ausstellungsstücken, die die Entwicklung der Technik bei Druckmaschinen, Fernsehern, Fernsprechern, Wasserkraftwerken usw. vor Augen führten, gab es auch immer wieder Attraktionen, bei denen die Schüler selbst aktiv werden konnten. Der ein oder andere testete in einer speziell aufgestellten Kammer, wie laut er schreien kann. Spitzenwerte von 127 dB wurden erreicht. Auch als Nachrichtensprecher konnte man sich betätigen. Man durfte dabei in einem Nachrichtenstudio unter sehr realitätsnahen Bedingungen vom Teleprompter die Meldungen ablesen und wurde dabei gefilmt. Im Anschluss wurde dann auf einem großen Bildschirm die Aufnahme übertragen. Auch ein Blick ins Weltall ist durch die vorhandenen Animationen möglich geworden. Aber auch Kunstmuseen wurden besucht, so z.B. das Kunsthistorische Museum, die Albertina oder auch das Museum für angewandte Kunst. Letzteres konnte die Schüler besonders begeistern, da es besondere Möglichkeiten der Gestaltung von Alltagsgegenständen zeigte. Vor allem für die männlichen Schüler stellte eine runde Tischtennisplatte, auf der ein Netz montiert war, das sich während des Spiels drehte, eine besondere Herausforderung dar. So wurde der Besuch im Kunstmuseum sogar zu einem sportlichen Event. Natürlich darf bei einer Reise nach Wien auch der Besuch der historischen Gebäude nicht fehlen. So wurden Schloss Schönbrunn, die Karlskirche und der Stephansdom besucht. Die Besichtigung der Karlskirche war mit einer kleinen Mutprobe verbunden. Derzeit wird das Deckengemälde restauriert und da man den Besuchern nicht vorenthalten will, dieses zu begutachten, hat man sich etwas Besonderes einfallen lassen. Ein Aufzug hat die Schüler auf eine Plattform in eine Höhe von 32,5 Meter gebracht. Von dort aus konnte man eine provisorische Holztreppenkonstruktion erklimmen und auf einer Höhe von fast 70 Metern die Freskenkuppel betrachten. Weitere Ausflugspunkte waren die Schatzkammer mit ihren wertvollen Kronen, Gewändern und Waffen und die Kaisergruft, in der das Grabmal von Kaiser Franz Joseph I. und seiner Gemahlin Kaiserin Elisabeth mit zahlreichen Blumen und anderen Beigaben zu sehen war.


Vier FOS-BOS-Klassen beim "Tag der Schulen" im Rodinger Bundeswehrstandort

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Knapp 90 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt vier Klassen der Beruflichen Oberschule Cham haben gerne die Einladung zum „Tag der Schulen“ des Logistikbataillons 4 in Roding angenommen. Dabei erlebten die FOSler und BOSler einen interessanten und abwechslungsreichen Vormittag. Bei der Begrüßung appellierte Oberstleutnant Andreas Schramm an die jungen Gäste, den Kontakt mit den Soldaten zu suchen und mit ihnen zu reden. Dieser Aufforderung konnten die Klassen der Fach –und Berufsoberschule im Laufe des gut dreistündigen Rundgangs mit insgesamt sieben Stationen nachkommen. Sie erhielten dabei einen detaillierten Blick hinter die Kasernenmauern und lernten den Alltag der Soldaten kennen. In Begleitung der Klassenleiter Margarete Mühlbauer bzw. Josef Schneider und des Schulbeauftragten für die fachpraktische Ausbildung, Leonhard Schmidbauer, ging es mit einer dynamischen Fahrzeugschau los. Danach folgte an der zweiten Station die Demonstration der logistischen Fähigkeiten im deutschen Heer. Sehr guten Anklang fand das Leben im Felde im schattigen Wald mit ausgehobener Schützenstellung sowie den wichtigsten Feuertechniken. Die Rettung von Verletzten in ernster Gefahrenlage wurde an der Station „Schaufenster Einsatz“ demonstriert. Die Gegenüberstellung einer Soldaten-Stube von früher und heute zeigte recht anschaulich die positive Veränderung in Bezug auf die Einquartierung und Unterbringung von Soldatinnen und Soldaten auf. Vor allem für die Technikschüler von FOS und BOS waren die vorgestellten Berufsfelder bei der Instandsetzungs- und Nachschubkompanie von Interesse. Beim Karriere-Center-Truck wurden die Unterschiede zwischen der militärischen (als Soldatin oder Soldat in den Streitkräften) und der zivilen Laufbahn (Studium- und Ausbildungsmöglichkeiten in der Technik, in der Verwaltung und in der Wissenschaft) bei der Bundeswehr als Arbeitgeber herausgestellt und dabei erhielten auch die Schüler der Ausbildungsrichtungen Wirtschaft/Verwaltung bzw. Sozialwesen durchaus potentielle Alternativen aufgezeigt. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen kümmerten sich die Soldatinnen und Soldaten bei den Schülern zwischendurch immer wieder für ausreichenden „Mineralwasser-Nachschub“ und nach einer stattlich zurückgelegten Wegstrecke von Station zu Station über das Rodinger Bundeswehrgelände verteilt durften sich die Fach- und Berufsoberschüler zum Abschluss verdientermaßen auch über ein Lunch-Paket freuen.


1520 Kilogramm „Klassengewicht“

Schüler auf der Waage

Die Noten waren unter Dach und Fach und so nutzte die 11. Technikerklasse der Staatlichen Fachoberschule Cham den vorletzten Schultag zu einer interessanten Firmenexkursion bei der Ludwig Schierer GmbH. Begleitet von den Lehrkräften Reimund Winkelmeier und Michael Smola wurden die FOSler von Ludwig Schierer und Sohn Bernhard Schierer begrüßt. Dipl.-Ing. (Univ.) Bernhard Schierer führte die Technikerklasse rund zwei Stunden durch das Werk. Gemäß dem Firmenmotto „Alles für den Bau“ wurden die Beton-Michanlage samt „benötigten Zutaten“ für die Betonherstellung und bis zur flexiblen Fertigteiltechnik in Augenschein genommen. Weitere Stationen bildeten die Eisenbiegerei, die Fertigdecken- und Sonderformenfertigung, der Treppenbau, die Doppelwandfertigung und zum Schluss die Betonsteintechnik. Mit der Besichtigung des neuen Verwaltungsgebäudes, das die Firma Ludwig Schierer selbst aus Fertigteilen erstellt hat, samt Zeichen- und Konstruktionsbüro sowie Verkaufsabteilung, gab es für die Gäste von der Staatlichen Fachoberschule zum Abschluss dankenswerterweise eine kleine Brotzeit. Natürlich zeigte sich die Ludwig Schierer GmbH für die FOS-Schüler auch als potentieller Ausbilder in mehreren technischen Berufen.


50 FOS-Wirtschaftsschüler dem Verkehr gestern, heute und morgen auf der Spur

Verkehrszentrum 1 Verkehrszentrum 1 Verkehrszentrum 1 Verkehrszentrum 1

Eine Fahrt nach München mit einem Besuch im Deutschen Verkehrszentrum, einer Außenstelle des Deutschen Museums an der Schwanthalerhöhe, haben am vorletzten Schultag die 11. Wirtschaftsklassen der Staatlichen Fachoberschule Cham (FOS) unternommen. An der Fachoberschule hat der Praxisbezug einen hohen Stellenwert. Gemäß dieser Zielsetzung durchlaufen alle Schüler der 11. Klassen einerseits eine allgemeine und fachtheoretische Ausbildung, zum anderen aber auch eine fachpraktische. Letztere wird in Abwechslung mit Unterrichtsblockphasen an verschiedenen Ausbildungsbetrieben des Landkreises durchgeführt. Um den Schülern ein möglichst breites Praxisspektrum zu verschaffen, finden während des gesamten Schuljahres neben dem Praktikum zusätzlich Betriebsexkursionen statt. Das Deutsche Verkehrszentrum direkt bei der Theresienwiese, auf der die Aufbauarbeiten für das Münchner Oktoberfest bereits im vollen Gange sind, bot jetzt dazu kurz vor dem Schuljahresende eine weitere sehr gute weitere Möglichkeit. Nach der Busanfahrt konnten die 50 FOS-Wirtschaftsschüler in Begleitung ihres Praktikumsbetreuers StD Leonhard Schmidbauer rund um das Thema „Verkehr gestern, heute und in der Zukunft“ viel Wissenswertes zu den Bereichen Mobilität, Technik und Umwelt in Erfahrung bringen. „Schon immer versuchten die Menschen, sich so energiesparend wie möglich fortzubewegen“, lautete eine wichtige Erkenntnis und so unternahmen die FOSler eine kleine „Spazierfahrt durch die Entwicklung der Bewegung“ und beleuchteten dabei den Einfluss auf die Umwelt. Auf der Strecke durch die drei Hallen entdeckten die Schülerinnen und Schüler am Ende auch moderne, energiesparende Verkehrsmittel und erhielten Ideen, wie die Autos der Zukunft aussehen könnten. Besonders in der letzten Halle „Verkehr und Umwelt“ wurde den FOSlern sehr anschaulich vor Augen geführt, welche riesigen Mengen an CO2 sie tagtäglich auf dem Weg zur Schule, beim Shoppen, in der Freizeit oder beim Flug in den Urlaub verursachen. Durch die zentrumsnahe Lage der Außenstelle des Deutschen Museums blieb für die Klassen FOS 11Wa, FOS 11Wb und FOS 11SW (nur W-Teil) nach dem Besuch in Verkehrszentrum auch noch ein wenig Zeit für einen Abstecher zum Bummeln und Shoppen in die Münchner „City“ rund um den Marienplatz und den Stachus.


FOS-Schüler staunen über Produktvielfalt bei Zollner

Die Schüler zu Besuch bei der Zollner AG.

Im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung stehen für die Schüler der elften Klassen regelmäßige Praxiskontakte auf dem Stundenplan. In diesem Sinn nutzen letzte Woche zwei 11. Klassen der Fachoberschule mit ihren Lehrern Martin Stauber und Gregor Schaffner die Gelegenheit, den größten Arbeitgeber des Landkreises, die Zollner Elektronik AG, hautnah zu erleben. Bei diesem Unterricht der besonderen Art zeigten sich dann auch viele von ihnen sehr interessiert, als sie vom Ausbildungsleiter Ernst Gruber in den Räumlichkeiten des Ausbildungszentrums der Firma begrüßt wurden. Nach einer kurzen Präsentation der Firmenhistorie, in der Gruber wesentliche Eckpunkte des weltweit aufgestellten Konzerns beleuchtete, wurden die FOS-Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die Technik-Klasse einen vertieften Einblick in die Entwicklungsabteilung erhielt, standen den Schülern des Wirtschaftszweigs in der Zwischenzeit eine Auszubildende und ein Student, die beide in der Firma beschäftigt sind, Rede und Antwort. Sie präsentierten ihr jeweiliges Aufgabenspektrum in ihren bisherigen Abteilungen und stellten anschaulich die beruflichen Perspektiven bei der Firma Zollner vor. Im Rahmen der Firmenbesichtigung sorgte die Vorstellung der großen Produktpalette bei den Schülern für großes Staunen. Natürlich wusste jeder der Besucher bereits, dass der neue Further Drache aus dem Hause Zollner kommt; aber dass die Technologie der Zollner Elektronik AG beispielsweise auch in Mikrohörgeräten enthalten ist oder von diversen Autoherstellern verbaut wird, überraschte so manche. Eine Stärke der Firma sei es, so Gruber, nicht nur Einzelkomponenten, sondern auch komplette Systeme zu entwickeln und zu fertigen, wie z.B. das Lufthansa Quick-Check-In-Terminal, das die Schüler im Show-Room des Unternehmens zu Gesicht bekamen. Nachdem man sich abschließend zu einem Erinnerungsfoto zusammenfand, bedankten sich die Schüler und Lehrer mit einem kräftigen Applaus bei den Verantwortlichen. Alle waren sich einig, dass man auch in Zukunft den guten Kontakt zwischen der Fachoberschule und der Zollner Elektronik AG pflegen wolle.


Studienfahrten im Schuljahr 2012/2013

Wien, Hamburg, Salzburg, Prag, Holstebro (Dänemark) und London standen unter anderem auf dem Programm der Studienfahrten im letzten Schuljahr. Hier einige Impressionen dazu:


Studienfahrten 2013 'Pressekonferenz' im HSV Stadion DESY-Hörsaal Studienfahrten 2013 Studienfahrten 2013 Studienfahrten 2013 Studienfahrten 2013 Studienfahrten 2013 Studienfahrten 2013 Studienfahrten 2013 Studienfahrten 2013 Studienfahrten 2013 Studienfahrten 2013 Studienfahrten 2013 Studienfahrten 2013 Studienfahrten 2013