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Fachbereiche Physik / Technologie

Handwerkskammer unterstützt neues Bayern-Museum: FOS-Praktikanten fertigen Karl Valentins Raketenflugzeug

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Zum 100-jährigen Bestehen des Freistaates, eröffnet nächstes Jahr das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Auch die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz trägt ihren Teil dazu bei. Im Bildungszentrum in Cham arbeiteten 31 Fachoberschul-Praktikanten an einem ganz besonderen Ausstellungsstück – einem Modell der Mondrakete des legendären bayerischen Komikers Karl Valentin. Sein Theaterstück „Der Flug zum Mond im Raketenflugzeug“, damals angepriesen als technische Bühnenneuheit, wurde 1928 in München uraufgeführt. Seither ist es Kult und wird künftig als Teil der Dauerausstellung im Museum gewürdigt. Besucher können sich, wie damals Karl Valentin und seine Partnerin Liesl Karlstadt, in das Flugzeugmodell begeben und die Originalkulisse nachstellen. Vor wenigen Tagen wurde das Modell fertig gestellt. Lediglich Lackierung und Bordamaturen fehlen noch.

Planung und Fertigung im Dialog mit den Schülern
Die FOS-Praktikanten hatten in den letzten Monaten einige Herausforderungen zu meistern. Unterstützt und angeleitet haben sie dabei die Schreiner-Ausbilder Peter Zimmermann und Martin Schumann sowie Metall-Ausbilder Horst Rettinger. „Uns war wichtig, alles im Dialog mit den Schülern zu erarbeiten“, betonte Ausbilder Peter Zimmermann. So begannen sie im Februar zunächst mit den ersten Entwurfszeichnungen und Überlegungen zur Organisation. Dabei ging es etwa um die bestmögliche Optik des Modells, das geeignete Material, Sicherheitsaspekte und die richtigen Proportionen. Aus diesen Planungen entstand schließlich eine finale Arbeitsskizze. Mit diversen handwerklichen Tätigkeiten wie CNC-Fräsen, Bohren, Drehen oder Schweißen erfolgte die Umsetzung zunächst in Form eines originalgetreuen Arbeitsmodells. Nun, zwei Monate später, steht endlich das fertige Ausstellungsstück in der Werkstatt: Ein hölzernes Flugzeug mit kleinen, dreieckigen Tragflächen, einer Sitzbank im Inneren, metallenem Fahrgestell und Propeller.

„Das wird ein beliebtes Fotomotiv“
Die Projektkoordinatoren vom Haus der Bayerischen Geschichte Dr. Andreas Kuhn und Mariella Hosp zeigten sich bei der Abnahme begeistert. „Wir sind wahnsinnig dankbar für die Unterstützung und die Kooperation mit der Handwerkskammer“, betonte Kuhn. Das Mitmach-Modell sei eine Bereicherung für das Museum und werde sicher ein beliebtes Fotomotiv. Auch der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Toni Hinterdobler bedankte sich im Gegenzug. „Wir freuen uns, dass das Haus der Bayerischen Geschichte bei diesem Projekt sofort an uns gedacht hat“, so Hinterdobler. Das Ausstellungsstück sei perfekt geplant und ausgeführt worden, so wie das Handwerk es eben verlange.

Tausende Besucher werden Werk besichtigen
„Jetzt folgt noch das letzte Feintuning“, erklären die Ausbilder. Dabei müsse abschließend geplant werden, wie die Amaturen und die Lackierung aussehen sollen. Neben den zahlreichen Theorie- und Praxiserfahrungen, die die Fachoberschüler aus dem Praktikum in der Handwerkskammer mitnehmen, können sie sich vor allem über eines freuen: Tausende Besucher aus aller Welt werden ihr Werk ab Herbst 2018 im Museum der Bayerischen Geschichte bewundern.
(Quelle für Text und Bilder: Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz in Cham)


Technikerklassen der FOS auf der TRAUMBERUF IT & TECHNIK-Messe in München

Bewerbungsfotos Bewerbungsfotos DB DB Gespräch

Die Messe richtete sich speziell an Schüler, die Interesse an Naturwissenschaften, Technik oder IT haben, um ihnen zukunftsträchtige Studien- und Ausbildungsangebote aus dem MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)-Bereich vorzustellen. Am Dienstag, den 04.07.2017, machten sich die FOSler zusammen mit den beiden Lehrkräften Susanne Stuber-Penzenstadler und Dr. Johann Riedl auf den Weg nach München, um von über 300 Ausbildungsexperten verschiedener Unternehmen sowie Studienberater renomierter Universitäten bzw. Hochschulen beraten zu werden. Firmen wie Airbus, Siemens, SAP usw. stellten speziell für Schulabgänger über 80 Ausbildungsgänge als Einstiegsmöglichkeiten vor. Zahlreiche Unis und Hochschulen berichteten über mehr als 90 Studiengänge wie Maschinenbau, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik usw. Die Messe bot aber auch die Gelegenheit, sich über weniger bekannte Studiengänge, wie z. B. Medical Devices, Web Business, KlimaEngineering oder Luft-/ Raumfahrttechnik zu informieren. Ebenso waren Stiftungen vertreten, welche die Möglichkeit eines Stipendiums aufzeigten und vieles mehr.
Vorab stellten die Veranstalter über das Internet eine Aussteller-Übersicht mit Kurz-Profilen der teilnehmenden Unis/Hochschulen und Unternehmen zur Verfügung. So waren die Schüler in der Lage, sich gezielt auf die Messe vorzubereiten und bestmöglich von dem umfangreichen Angebot zu profitierten, damit die investierte Zeit eine gewinnbringende Investition in die berufliche Zukunft sein konnte.


Exkursion: Besichtigung im BMW GROUP-Werk Dingolfing

Luftbild BMW DB DB

Am Montag, den 03.07.2017, besichtigten die 11. Klassen der Fachoberschule in der Ausbildungsrichtung Technik im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung das BMW Group-Werk in Dingolfing. Zu Beginn der Führung erhielten die Schüler einen Informationsvortrag zu Daten und Fakten über die BMW Group allgemein sowie über den Standort Dingolfing, dem größten Fahrzeugwerk des Konzerns in Europa. Das Unternehmen umfasst die Sparten BMW, MINI, Rolls-Royce Motor Cars und BMW Motorrad und ist in 14 Ländern mit insgesamt 30 Produktionsstandorten und Werken in China, USA, Südafrika, Südamerika und Europa vertreten. BMW setzt jedoch nach wie vor seinen Schwerpunkt auf den Standort Deutschland. Im Werk Dingolfing laufen täglich 1600 BMW-Automobile von den Montagebändern, darunter Modelle der 3er, 4er, 5er, 6er und 7er Baureihe. Neben der Automobilfertigung werden in Dingolfing Fahrwerks- und Antriebskomponenten sowie eDrive-Komponenten (z.B. Hochvoltspeicher, E-Getriebe,…) produziert. Weiterhin sind hier Anlagenbau, Teilevertrieb und ein gesonderter Karosseriebau für Rolls-Royce-Modelle angesiedelt. Mit modernsten Technologien, einem innovativen Leichtbaukonzept und der Verwendung des Materialmix aus Stahl, Aluminium und carbonfaserverstärktem Kunststoff in der Karosseriestruktur setzt das Unternehmen konzequent auf Zukunftstechnologien und fertigt ausschließlich Premiumfahrzeuge.
Nach dem Vortrag stand die Besichtigung des Presswerks, des Karosseriebaus sowie der Montage auf dem Programm. Im Presswerk konnten die Schüler sogenannte High-Speed-Servo-Pressen für die Produktion von Karroserie-Großteilen besichtigen. Die gefertigten Teile aus der Anlage durchlaufen mehrere Qualitätskontrollinstanzen, welche durch visuelle Oberflächenkontrolle durch Mitarbeiter bis hin zur robotergestützten Prüfung im Messraum reichen. Im Karrosseriebau werden dann die produzierten Blechteile des Presswerks von Industrie-Robotern zu einer lackierfähigen Rohkarosserie zusammengefügt und in der Lackiererei mit Farbe und Glanz versehen. Die Kunden können dabei aus mehr als 300 Serien- und Sonderfarben wählen. Abschließend ging es noch in die Montage, in der rund 6000 Mitarbeiter dazu beitragen, die lackierten Karrosserien mit der vom Kunden gewünschten Ausstattung zu versehen. Das Werk wird von etwa 600 externen und internen Lieferanten mit den benötigten Teilen versorgt, die stets in der richtigen Reihenfolge (just-in-sequence) und zur richtigen Zeit (just-in-time) ans Montageband geliefert werden. Das Unternehmen achtet dabei auf möglichst einfache und schonende Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter mittels hoher ergonomischer Standards und Hilfsmittel wie Handlingsgeräten, Roll-Hocker oder Schwenkmontagen. Nach der Montage muss noch jedes Fahrzeug in einer Kurzprüfstrecke einen Streckentest anstandslos bestehen.
In der ca. dreistündigen Führung erfuhren die Schüler viele interessante Informationen rund um die BMW Group sowie über den Produktions- und Logistikablauf des Unternehmens. Sie hatten Gelegenheit die Produktion eines Fahrzeugs von Anfang bis zur vollständigen Fertigung zu beobachten. Zum Abschluss bedankten sich die beiden begleitenden Lehrkräfte Julia Reitinger und Susanne Stuber-Penzenstadler bei dem Werksführer Alois Schreiner für die sehr informative Führung und die kompetente und ausführliche Beantwortung der zahlreichen Schülerfragen.


Einblicke in Schlüsseltechnologien aus erster Hand

Day after tomorrow Day after tomorrow Day after tomorrow Day after tomorrow Day after tomorrow Day after tomorrow

In den letzten Wochen beschäftigten sich die Schüler der 12. Klassen der Fachrichtung Technik an der Beruflichen Oberschule Cham intensiv mit dem Thema Energieversorgung und Energiekonsum. Bei der Projektveranstaltung „Day after tomorrow“ erfuhren die Schüler viel Wissenswertes zu diesem Thema anhand von Experimenten und Vorträgen. Junge Wissenschaftler und Doktoranden der Initiative „Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF)“ waren zwei Tage an der Schule zu Gast. Sie begleiteten die Schüler durch dieses lehrplanergänzende naturwissenschaftlich-technische Angebot. Neben grundlegenden Informationen zum Thema erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und Experimente durchzuführen. Den Wissenschaftlern war es ein Anliegen, den Schülern klarzumachen, dass ihr Leben ohne Energie nicht denkbar ist. Der Lebensstandard ist abhängig von der Energie, die den Menschen zur Verfügung steht, und der steigende Energiebedarf stellt nicht nur eine logistische, sondern auch eine große ökologische Herausforderung dar. Deshalb müssten neue Technologien gefunden werden, so die IJF-Vertreter, um den Energiekonsum zu minimieren, effizienter zu machen und sich regenerativer Energiequellen nachhaltig bedienen zu können. Ein weiteres Ziel der Schulveranstaltungen war es, die Jugendlichen über Zusammenhänge und Technologie zu informieren und sie dafür zu begeistern, ihnen Bildungsmöglichkeiten in diesem Bereich aufzuzeigen und so auf Dauer den Technologie-Standort Bayern zu stärken. Unterstützt wurde die Veranstaltung, deren Konzept mit dem Bayerischen Kultusministerium abgestimmt ist, vom Europäischen Sozialfonds. Die betreuenden Lehrkräfte Susanne Stuber-Penzenstadler und Michael Smola bedankten sich zum Abschluss bei dem IJF-Team für das gut organisierte Projekt und die freundliche Betreuung der Schüler.


Schüler der B 12Ta/Tb besuchen den Technologie Campus Cham

Campus Cham Campus ChamCampus ChamCampus Cham Campus Cham Campus Cham Campus ChamCampus ChamCampus Cham

Am Dienstag, 21. 02. besuchten 30 Schüler der FOS/BOS Cham den Campus. Initiiert wurde der Besuch von Frau Schedlbauer und Herrn Bachmeier. Hr. Prof. Weber stellte in einer kurzen Präsentation den Schülern das Modell des Dualen Studiums der Mechatronik vor. Ein duales Studium in Cham bietet viele Vorteile: Festes Einkommen für die Dauer des dualen Studiums und frühzeitiger Kontakt zum möglichen späteren Arbeitgeber, moderne Ausstattung sowie moderne Lehr- und Lernmethoden und kleine Studiengruppen. Die Vorlesungen des Studiums werden komplett am Technologie Campus Cham abgehalten. Ab dem Sommersemester 2017 startet der neue Bachelorstudiengang "Mechatronische und cyberphysikalische Systeme", um verstärkt auf das Thema IoT (Internet of Things, Digitalisierung der Produktion …..) einzugehen. Unter Anleitung der Ingenieure hatten die Schüler die Möglichkeit zu löten, zu erleben wie ein Roboter programmiert wird und die Kalibrierung eines Wiegebalkens mit Dehnmessstreifen zu sehen.


Licht am Ende des Tunnels

Wetterfeld Sennebogen Wetterfeld Wetterfeld Wetterfeld Wetterfeld

Die Klasse F11T wurde vom Bauamt Regensburg zu einer ganz besonderen Baustellenführung am neuen Tunnel der B85 bei Wetterfeld eingeladen. Die Vertreter der Behörde und der Firma Rädlinger, eines der ausführenden Unternehmen, erläuterten den Schülern die Komplexität des Bauwerks und machten dabei kräftig Werbung für die Berufe des Bauwesens. Zunächst wurden die Schüler vom Behördenleiter des staatlichen Bauamts im Bereich Straßenbau Hr. Alexander Bonfig und dem Abteilungsleiter für den Straßenbau im Landkreis Cham Hr. Dr. Richard Bosl herzlich an der Baustelle begrüßt. Die beiden Vertreter des Bauamts erläuterten im Anschluss ausführlich die Aufgaben des Bauamts und das Zustandekommen eines solchen Bauprojekts wie dem neuen Trogbauwerk in Wetterfeld. Hr. Michael Breu, zuständig für den konstruktiven Ingenieurbau am staatlichen Bauamt, zeigte dann interessante Details am Bauwerk, der technischen Ausrüstung des Tunnels und des Betriebsgebäudes auf. Gesprochen wurde so z.B. über den Sonderbeton, der auch einen Brandfall im Tunnel dem Feuer Widerstand leisten muss, die wetterabhängigen unterschiedlichen Beleuchtungsszenarien, die Schwierigkeit der Verkehrsführung in der Bauphase und die Details der Lärmschutzverglasung. Dabei staunten die Schüler über die Vielzahl von Herausforderungen, die bei einem solchen Bauwerk zu bewerkstelligen sind. Alle drei Vertreter des Bauamts ließen die Schüler aber auch richtiggehend spüren mit wie viel Begeisterung und Freude sie ihren Beruf ausüben. Mit derselben Begeisterung schwärmte Michael Berzl von der Firma Rädlinger von seinem Job als Bauingenieur. Auch er sprach noch einmal Details zur Baustelle aus Sicht der ausführenden Firma und das Zusammenwirken zwischen Planungsbehörde und ausführender Firma an. In diesem Zusammenhang stellte er zusammen mit seiner Kollegin Melanie Breu auch die Firma Rädlinger mit sämtlichen Geschäftsbereichen vor. Von allen Referenten wurden vielfältige Jobvarianten, Studiums- und Ausbildungsmöglichkeiten im Bauwesen dargelegt und Fragen der Schüler diesbezüglich ausführlich beantwortet. Eine Begehung des Tunnels durfte natürlich nicht fehlen, zumal diese Möglichkeit bald nicht mehr bestehen wird, wenn täglich mehr als 16000 Fahrzeuge durch den Tunnel rollen werden. Zum Abschluss wurden die Schüler vom staatlichen Bauamt noch zur Brotzeit ins Bauleiterbüro geladen, wobei noch ein wenig fachgesimpelt werden konnte. Die betreuende Lehrkraft Hr. Smola bedankte sich zum Abschluss bei allen Referenten für die freundliche Aufnahme der Schüler auf der Baustelle und die Vielzahl von Eindrücken, die die Schüler erleben durften.


Bei zwei Global Playern zu Gast

Sennebogen SennebogenVölklVölkl

Im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung unternahm die FOS11T mit ihrem Klassenlehrer StR Michael Smola im Juli 2016 eine eintägige Exkursion zum Maschinenbauer Sennebogen und zum Skihersteller Völkl in Straubing. Dabei beeindruckte die Schüler das breite Angebot der Firma Sennebogen, der sich als ein führender Hersteller weltweit für Umschlagbagger und Elektrobagger sowie Raupenkrane, Hafenkrane, Telekrane und Seilbagger entpuppte. Und auch damit, dass in einem Ski der Firma Völkl oft mehr als 50 Teile stecken, hatten die wenigsten Schüler gerechnet. Zur fachpraktischen Ausbildung an der Schule gehören auch regelmäßige Firmenbesichtigungen, sowie der Besuch beim Maschinenbauer Sennebogen und dem Skihersteller Völkl in Straubing. Zunächst wurden die Schüler von Frau Janker aus dem Marketing der Firma Sennebogen in der firmeneigenen Academy freundlich begrüßt. Es folgte eine kurzer Umriss zur Firmengeschichte und heutigen Produktpalette der Firma Sennebogen, das noch heute in Familienhand ist. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1952 zur Entwicklung und Produktion von Maschinen für die Landwirtschaft. Heute hat sich Sennebogen in den Branchen Krantechnik und Materialumschlag als Komplettanbieter und Qualitätsführer mit seinen umfassenden Produktlinien etabliert. Die Schüler staunten nicht schlecht über die heute 1200 Mitarbeiter und vielen Standorten weltweit. Auch Jobperspektiven z.B. im Rahmen einer dualen Ausbildung wurden den Schülern in der Präsentation aufgezeigt. Bei einem anschließenden Firmenrundgang konnte der komplette Montage- und Lackiervorgang der Produkte verfolgt werden. Auf dem Abnahmeplatz konnten auch diverse Großgeräte im Einsatz begutachtet werden. Ein Rundgang durch die Academy, die zu Schulungs-, Test- und Ausbildungszwecken dient, und durch das firmeneigene Museum rundete die informationsreiche Firmenvorstellung ab. Nach einer kurzen Stärkung zu Mittag stand der zweite Programmpunkt, die Besichtigung der Firma Völkl an. Zwei mehr als rüstige Rentner, die selbst lange Zeit im Unternehmen tätig waren und in Ihrer Freizeit selbst gerne Skifahren gehen, begleiteten die Schüler auf Ihrem Rundgang. Dabei konnte der komplette Produktionszyklus der Skiherstellung begutachtet werden. Die Schüler erhielten einen Einblick in die Qualitätskontrolle im Wareneingang, die Siebdruck- und Plottverfahren zur Gestaltung der Oberflächen, die Vorbereitung der Einzelteile, das eigentliche Zusammensetzen des Skis und in die folgenden Produktionsschritte wie Schleifen, Qualitätskontrolle und Verpackung. Nach der Führung war jedem Schüler klar, was der Unterschied zwischen einem geschäumten und einem „echten“ laminierten Ski ist. Fasziniert waren die Schüler zudem von den Tatsachen, dass in einem Ski der Firma Völkl auch heute noch ca. 3h echte Handarbeit stecken und dass in einem modernen Ski teilweise mehr als 50 Einzelteile verbaut sind. Mit vielen neuen Eindrücken und der ein oder anderen Idee für zukünftige Studiengänge und Ausbildungsberufe wurde im Anschluss die Heimreise nach Cham angetreten.


Zu Besuch bei der Krones AG und der Brauerei Bischofshof

Krones Bischofshof Bischofshof Bischofshof

Am Montag den 14. Juli 2015 machten wir, dass heißt die Klasse 11Ta und 11Tb, eine Exkursion, die durch unserem Technologielehrer Herr Smola organisiert und beaufsichtigt wurde. Pünktlich um 8.00 Uhr steuerten wir unser erstes Ziel an, nämlich die Firma Krones in Neutraubling. Nach etwa einer Stunde Busfahrt wurden wir schließlich vor Ort von Herrn Mühlbauer begrüßt. Zunächst wurde uns in einem Konferenzraum das Unternehmen vorgestellt, wo wir mitunter erfuhren, dass dieses 1951 gegründet wurde. Er berichtete uns auch über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten die Krones im Hauptwerk Neutraubling und weltweit anbietet. Anschließend bekamen wir, ausgestattet mit Warnwesten, noch eine Führung durch das gesamte Werk. Während wir kurz vorher schon einige Einblicke durch einen Kurzfilm in das Geschehen bekamen, konnten wir dies nun mit eigenen Augen mit verfolgen. Gegen Mittag fuhren wir weiter nach Regensburg, wo wir etwas Zeit in der Innenstadt verbringen durften. Nach etwa 1 ½ Stunden trafen wir uns alle gemeinsam vor der Brauerei Bischofshof, wo unsere zweite Besichtigung stattfand. Abgeholt wurden wir von einem der Beschäftigten dieses Unternehmens, der uns einen Einblick in die Herstellung des Bieres gab. Die Führung begann im Sudhaus, wo wir einen Einblick in die großen Sudkessel werfen konnten. Danach ging es direkt weiter in den Gär- und Lagerkeller, wo die Bierwürze vergoren wird und das Bier jede Menge Zeit zum Lagern und Reifen hat. Im Anschluss an die Brauereiführung gab es eine Bierverkostung, wo die einzelnen Bierspezialitäten genau erklärt und verkostet wurden. Die verwendetet Biergläser durften wir behalten als kleines Andenken.


Zum Schulstart​: "Upgedatet​er" Computerra​um

EDV-Raum

Obwohl der Landkreis Cham als Sachaufwandsträger für Bildungseinrichtungen zur Zeit finanziell mehrere Großprojekte zu stemmen hat, unter anderem bekanntlich den Neubau der Berufsschule, konnten erfreulicherweise auch an der Beruflichen Oberschule Cham einige wichtige Ersatzbeschaffungen umgesetzt werden. So wird rechtzeitig zum Schulbeginn am kommenden Montag ein „technisch upgedateter“ EDV-Raum in Betrieb gehen können. Allein im EDV-Sektor belief sich im abgelaufenen Schuljahr 2013/2014 an der Beruflichen Oberschule die Investitionssumme des Landkreises auf rund 60.000 Euro. Der größte Teil davon, etwa 25.000 Euro, floss in die Erneuerung eines zwölf Jahre alten EDV-Raumes. Neben den Rechnern wurden auch die alten stromfressenden Röhrenbildschirme durch zeitgemäße Flachbildschirme ersetzt. Damit stehen zum neuen Schuljahr den rund 500 Schülern und 50 Lehrkräften der Beruflichen Oberschule wieder drei voll funktionsfähige und moderne Computerräume für Recherchearbeiten, Simulationsaufgaben vorwiegend im naturwissenschaftlichen Bereich und für Schulungen, beispielsweise für betriebswirtschaftliche Fragestellungen und Problemlösungen, zur Verfügung. StDin Barbara Dietzko und Lehrer Gregor Schaffner in seiner Funktion als EDV-Systembetreuer, überzeugten sich vor dem Schulbeginn im „upgedateten“ Computersaal 1 über den gelungenen Abschluss der Hardware-Erneuerung. Ein Riesendank von Frau Dietzko ging an die Adresse von Oberstudienrat Schaffner, der die neuen Gerätschaften aufbaute sowie installierte und dafür viel Zeit über das eigentliche Pflichtmaß hinaus, auch in den Ferien, einbrachte.

Verbesserte Hardware in den Klassenzimmern und der Verwaltung
Nach und nach werden nun auch die Klassenzimmer des Altbaus an den Standard der Klassenzimmer im vor vier Jahren bezogenen Neubau angeglichen. So wurde in jedem Klassenraum des Stammgebäudes ein Lautsprecher und ein Verstärker installiert, um die Tonqualität beim Abspielen von Videos und fremdsprachlichen Texten zu verbessern. Einige in die Jahre gekommene leistungsschwächere Beamer wurden ausgetauscht und die Röhrenbildschirme in den Klassenzimmern konnten durch Flachbildschirme substituiert werden. Dadurch fällt das Anfertigen von Folien weg, denn die Vorlagen für den Unterricht können direkt mit der Kamera über den Beamer an die Wand projiziert werden. Des Weiteren sind die Rechner und Server der Verwaltung durch neue Geräte ersetzt und zwei digitale Infoboards für den Eingangsbereich der beiden Schulgebäude angeschafft worden, um ganz Aktuelles wie zum Beispiel die Vertretungspläne und Raumänderungen schneller an die Schülerschaft bekanntgeben zu können.

Neue Software
Neben den Hardwarebeschaffungen konnten darüber hinaus Softwareprojekte finanziert werden. Wie schon die Jahre zuvor übernimmt der Landkreis die Lizenzen für die Microsoftprodukte, die Antivirensoftware und viele weitere Programme, die für den Schulbetrieb unerlässlich sind. Im neuen Schuljahr 2014/2015 kommt ein Projekt hinzu: Seit einigen Jahren existiert eine Internetplattform, die „Virtuelle Berufsoberschule Bayern“ – kurz VIBOS – auf der die Lehrplaninhalte der verschiedenen an der Berufs- und Fachoberschule unterrichteten Fächer digital mit Übungsmaterialien aufbereitet werden. Die Berufliche Oberschule Cham erwirbt nun eine Lizenz, um die von der VIBOS zur Verfügung gestellten Materialien nutzen zu können. Auf diese Weise ist es möglich, mittelfristig die Kosten für die Beschaffung von Lernmitteln und Schulbüchern zu reduzieren, weil ausreichend didaktisch aufbereitetes Veranschaulichungs- und Übungsmaterial online zur Verfügung steht. Das gesamte Lehrerkollegium wird sich im Rahmen des nächsten pädagogischen Tages mit der Internetplattform „VIBOS“ fortbilden und näher vertraut machen.


Besuch am Technologiecampus

Campus

Für die Abschlussklassen der Beruflichen Oberschule Cham stellt sich in nicht allzu ferner Zukunft die Frage, wie es nach dem bestandenen Fachabitur oder Abitur weitergehen soll. Um dieser Frage nachzugehen besuchte die 13. Technikerklasse den Chamer Technologie-Campus. Die Schüler wurden durch Laboringenieur Volkert begrüßt. Anschließend informierte er kurz über die Geschichte des Campusgebäudes und über den aktuellen Betrieb am Campus. So seien momentan ca. 15 Mitarbeiter beschäftigt und ca. 30 Studierende würden unterrichtet. Neben Forschungstätigkeiten auch für hiesige Unternehmen und den Vorlesungen fänden regelmäßig Schnupperkurse für jüngere Schüler und Fortbildungsveranstaltungen für Erwachsene statt. Nach diesen allgemeinen Informationen führte Herr Volkert die Gruppe von interessierten Schülern durch die Labore, in denen die Studierenden das theoretisch Erlernte in der Praxis ausprobieren können. So wurde die Funktionsweise einzelner Maschinen, an denen man als Student arbeiten kann, eindrucksvoll und eloquent beschrieben. Unter anderem wurde an einer Maschine für das Rapid Prototyping ein Blick in die Zukunft gewagt, die sich mit dem vermehren Einsatz von solchen 3D Druckern auch im produktiven Bereich ergibt. Ersatzteile für Maschinen oder ganze Produkte könnten dann nach Bedarf einfach von jedem, der solch einen Drucker besitzt „gedruckt“ werden. Die Baupläne dazu könne man einfach über das Internet beziehen. Nur noch Informationen und keine Waren würden künftig bewegt. Besonders anschaulich wurde auch die Leistungsfähigkeit eines Roboters in einem weiteren Labor beschrieben, der die 20 Flaschen eines Bierkastens in 2 Sekunden öffnen könne, was die Schüler sehr beeindruckte. Nach diesem Einblick in die praktische Seite des Studiengangs Mechatronik rundete eine Probevorlesung zum Thema „Lasertechnik“ durch Herrn Professor Bernd Weber den Besuch am Campus ab. Professor Weber erläuterte auf sehr lustige Art und mit anschaulichen Beispielen gespickt die Funktionsweise von Lasern. Auch durchgeführte Experimente ließen die Vorlesung kurzweilig und informativ werden. Am Schluss bedankten sich die Schüler und die begleitende Lehrkraft Gregor Schaffner für den interessanten und informativen Einblick in den Studienbetrieb am Chamer Campus.