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Fachbereich Deutsch

Ein Ausflug ins Regensburger Theater - Alles andere als ein Trauerspiel!

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Dass Friedrich Schillers Trauerspiel „Maria Stuart“ - ein ganz klassisches Drama - kein leichtes Unterfangen werden würde, war den Oberstufenschülern des BSZ bereits vor dem Theaterbesuch im Unterricht bewusst geworden, als sie sich mutig und mit viel Engagement des schwierigen Stoffes annahmen. Dennoch aber machten sie sich mit einigen Erwartungen am 05.10.2017 gemeinsam mit ihren Deutschlehrern Frau Birner, Frau Hackl und Herrn Stauber auf den Weg nach Regensburg, wo sie am Abend die Theateraufführung Maria Stuart im Velodrom besuchen sollten.

Zuvor allerdings erwarteten die Schülerinnen und Schüler noch ein paar andere kulturelle Höhepunkte. So stand ein Besuch der Walhalla auf dem Programm, bei welchem sie sich in Form einer kleinen Walhalla-Rallye mit bedeutenden Persönlichkeiten „teutscher Zunge“ auseinandersetzen konnten und dabei auch der Marmorbüste Friedrich Schillers gegenüberstanden. Selbstverständlich winkte dem Gewinnerteam ein Preis - ein Leberkassemmel-Gutschein für den Pausenverkauf.

Nach einer kurzen Pause, in der die Schüler den beeindruckenden Ausblick genießen konnten, ging es die zahlreichen Stufen hinab und mit dem Schiff zurück nach Regensburg. Dort führte die Klassen der Weg zunächst noch in das Besucherzentrum Welterbe im Regensburger Salzstadel, wo sie einen kurzweiligen Streifzug durch die Stadtgeschichte unternahmen, um anschließend selbst mit einem Stadtbummel die Altstadt zu erkunden und sich vor dem anstehenden Theaterabend zu stärken.

Schließlich trafen alle gespannt im Foyer des Velodroms ein und verfolgten ein Theaterstück, das insbesondere durch die schauspielerische Leistung der beiden Königinnen, Elisabeth und Maria, glänzte. Aber auch die geschickte Inszenierung des Stücks zwischen Klassik und Moderne durch die Theatergruppe Regensburg überzeugte viele Schülerinnen und Schüler und zeigte, dass auch ein schwieriger Stoff heute noch Zustimmung bei jungen Menschen finden kann.

So beendete Schillers Trauerspiel einen gelungenen Ausflug, der alles andere als ein solches war!

(Wir bedanken uns beim Theater Regensburg (Fotograf: Jochen Quast) dafür, dass es uns die Aufnahmen der Theaterszenen zur Verfügung gestellt hat.)


Bayerwald trifft Klassik

Scheinbar schwere Kost gab es für die Oberstufenschüler des BSZ im Theater Regensburg, als Schillers Trauerspiel „Maria Stuart“ angekündigt wurde. Doch die zukünftigen Abiturienten nahmen diese Herausforderung an und bereiteten sich kompetent im Unterricht auf den schwierigen Stoff vor, um dann am 25. September 2017 im Velodrom festzustellen: Auch ein klassisches Theaterstück kann Jugendliche von heute noch ansprechen, insbesondere dann, wenn man wie die Theatertruppe in Regensburg versucht, einen Mittelweg zwischen Schiller und Moderne zu finden.


Vom Grundschullehrer zum Schriftsteller

Harald Grill Harald Grill

Am Dienstag der letzten Schulwoche hatten vier 11. Klassen der Beruflichen Oberschule Cham die Gelegenheit, den Schriftsteller Harald Grill im Rahmen einer Autorenlesung zu erleben.
Vorneweg erklärte er den Schülern, wie er dazugekommen ist, den Beruf des Schriftstellers zu ergreifen. Zwar hatte der gebürtige Niederbayer schon immer ein Faible für geschriebene Texte, aber nach dem Studium arbeitete er zunächst viele Jahre als Grundschullehrer. Vom Schuldienst ließ er sich schließlich beurlauben, um rein schriftstellerisch zu arbeiten. Als er die Chance sah, von seinem Traumberuf leben zu können, traf er nach 13 Jahren endgültig die Entscheidung, nicht länger im Staatsdienst zu verbleiben.
Schließlich begann er aus seinem Roman „Hochzeit im Dunkeln“ vorzulesen. Während der Leseepisoden hielt der Autor immer wieder inne, um den Schülern zu erzählen, wie manche Textpassagen entstanden sind. Außerdem veranschaulichte er an einem Lesebeispiel, wie er spannungssteigernde Momente in seinem Roman gezielt einsetzt.
Nachdem die Schüler zwischendurch Fragen an den Gast stellen konnten, las er noch einige kurze Passagen aus dem Fortsetzungsroman „gehen lernen“ vor, in dem Grill seine eigene Kindheit vom fünften bis zum fünfzehnten Lebensjahr literarisch verarbeitet.
Ein Anliegen des Schriftstellers war es auch, die Schüler für die Lyrik zu begeistern. So versuchte er anhand von kurzen Gedichten aufzuzeigen, wie diese Gattung funktioniert und was ihn persönlich daran so fasziniert.
Abschließend bedankten sich die Schüler mit viel Applaus für die abwechslungsreiche und interessante Lesung.


F 10SW zu Besuch in der Bad Kötztinger Bärwurzquelle

F 10SW F 10SW F 10SW

Im Rahmen des Projekts „Zeitung in der Schule“ besuchte die Klasse F 10SW die Bad Kötztinger Bärwurzquelle, um dort für einen eigenen Artikel zu recherchieren. Wir verkosteten alkoholfreien Erdbeersecco und Blutwurz-Senf und waren begeistert von der Vielfalt, die den Besucher bei einem Ausflug in die Bad Kötztinger Bärwurzquelle erwartet. Gespannt warten wir nun auf das Erscheinen unseres Artikels in der Mittelbayerischen Zeitung.


Einen Blick hinter die Kulissen…

Sschülerinnen Requisite – Ein Tisch vor der Party Requisite – ein Tisch nach der Party

… erhielten auch dieses Jahr die Schüler und Schülerinnen der Klassen F 11Sb und F 11Sc beim Berufsinformationstag am Theater Regensburg. Und nicht nur das. Alle – egal ob Dramaturgen, Techniker, Verwaltungsangestellte, Bühnenbildner, Musiker oder Schauspieler – erlaubten den jungen Leuten einen Einblick in ihr berufliches Tun. Um möglichst anwendungsbezogen arbeiten zu können, hatten die Jugendlichen aus Cham bereits im Vorfeld Vertiefungsmodule gewählt. Und so verteilten sie sich gleich nach der Ankunft recht zügig in kleinen Gruppen im Theater. Einige machten sich auf zur Tagesmaske, andere zog es in die Werkstätten, wieder andere probten mit Schauspielern oder Sängern. Aber auch Marketing und Bühnentechnik, sowie Tanz und Requisite waren im Angebot. Möglich war diese besondere Erfahrung aufgrund des Kooperationsvertrags der Beruflichen Oberschule Cham mit dem Theater Regensburg, da diese Veranstaltung exklusiv für die Kooperationspartner des Theaters angeboten wird.


„Der böhmische Samurai“

Setzwein Setzwein Setzwein Setzwein

Der Autor Bernhard Setzwein stellte Mitte Februar den Schülern der 12. Klassen seinen neuen Roman vorab vor und erzählte von seinen Werken und seinem Beruf. Am Donnerstag hatten fast alle Schüler der 12. Klassen der Beruflichen Oberschule Cham die Gelegenheit, den Autor Bernhard Setzwein persönlich kennen zu lernen. Ein besonderer literarischer Leckerbissen war es, als Setzwein zum ersten Mal vor Publikum aus seinem im März erscheinenden neuen Roman „Der böhmische Samurai“ vorlas. Darüber hinaus stellte er weitere seiner Werke vor und erzählte den Schülern auch Hintergründiges zu seiner Arbeit. Den Schülern präsentierte sich Setzwein als sehr offener Gast, der ihnen auch Informationen zu seinem Leben und Arbeiten an die Hand gab. So zeigte er z.B. Fotos von seiner Schreibstube, in der viele Bücher in raumhohen Regalen stehen. Der gebürtige Münchner hat sich zu Beginn seiner schriftstellerischen Tätigkeit hauptsächlich als Heimatdichter einen Namen gemacht, und so trug er auch eine kurze Passage aus seinem Gedicht „Da Dorfdepp“ vor. Anschließend gab Setzwein einen Überblick über mehrere seiner epischen Texte. Unter anderem ging er näher auf seinen Roman „Der böhmische Samurai“ ein, der im März im Haymon Verlag erscheinen wird. Der Autor erzählte, dass es sich hier um einen historischen Roman handele, der im böhmischen Ronsberg spielt, unweit der tschechischen Grenze. Neben der räumlichen Nähe des Handlungsortes haben es Setzwein vor allem die historischen Personen angetan, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf größtes Interesse der Bevölkerung stießen. Zum einen ist da der alte Graf Coudenhove-Kalergi, der nach Jahren im diplomatischen Dienst des Kaisers in seine Heimat Böhmen zurückkehrt, und zwar in Begleitung seiner japanischen Frau Mitsuku, deren exotische Erscheinung natürlich überall für Aufsehen sorgt. Einer der Söhne aus dieser Verbindung, Graf Hansi, ist die Titelfigur des Romans, der nicht nur zur Skurrilität neigt, sondern auch eine Frau heiratet, die mehr als abenteuerlustig ist. Als eine der ersten Frauen überhaupt macht sie den Pilotenschein und kann forthin nicht mehr ohne das Fliegen leben. Setzwein las aus einer Stelle seines neuen Romans vor, an der die Flugbegeisterung der künftigen Gemahlin des Grafen Hansi gut zum Ausdruck kam. Zwischendurch konnten die Schüler ihre Fragen an den Gast richten. So interessierte es z.B. eine FOS-Schülerin, ob es denn einfach so möglich sei, zu historischen Figuren etwas zu erfinden, das nicht belegbar ist. In der Tat berge so etwas möglicherweise Konfliktstoff mit Nachkommen, so der Autor, allerdings sei es gängige Meinung in der Literaturbranche, dass bei einem historischen Roman auch die dichterische Freiheit eine große Rolle spielen muss. Schließlich handele es sich nicht um eine Autobiographie. Ein weiterer Schüler wollte wissen, wie der Autor eine Schreibblockade bewältige. Setzwein antwortete, dass er stets an mehreren Projekten arbeite und so an etwas anderem weiterschreibe, wenn er wo ins Stocken gerate.


Harald Grill liest vor

Harald Grill

Harald Grill war wieder einmal zu Gast an unserer Schule, um den 11. Klassen einen Eindruck vom Beruf des Schriftstellers zu vermitteln und ihnen einige Kostproben aus seinem Werk vorzulesen. Auch als der Autor von seinen aktuellen Reisen erzählte und davon, wie er diese literarisch verarbeitet, hörten die Schüler interessiert zu.


Waldmünchner Autor zu Gast an FOS/BOS – Bernhard Setzwein erzählt von seinem Beruf als Autor

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Beinahe 200 Schüler der Beruflichen Oberschule Cham sind gespannt darauf, eine literarische Größe von Angesicht zu Angesicht kennen zu lernen: Der Schriftsteller Bernhard Setzwein aus Waldmünchen ist in der ersten Märzwoche zu Gast, um aus seinem Werk vorzulesen. Zwischendurch erfahren die Schüler so einiges darüber, wie das alltägliche Leben und Arbeiten eines Schriftstellers abläuft. Als er den Zuhörern zu Beginn ein Foto von seiner umfangreichen Hausbibliothek zeigt, geht ein leises Raunen durch die Reihen. Setzwein erklärt, dass auf dem Foto nur ein kleiner Teil seiner Bücher zu sehen sei. Natürlich habe er nicht jede einzelne Seite davon gelesen, aber die meisten schon, sagt der Autor. Überhaupt sei „das Lesen die wichtigste Schule für jemanden, der selber schreiben will“. Er lässt auch nicht unerwähnt, dass ein Schriftsteller viel mit sich und seinen Gedanken allein sein können müsse, ansonsten sei dies sicherlich der falsche Beruf. Setzweins literarisches Werk besteht aus einer Vielzahl an Mundart-Gedichten, mehreren Romanen und einigen Theaterstücken. Aus mehreren davon liest er den Schülern vor. Unter anderem geht es um den Roman „Nicht kalt genug“, der sich mit einem Lebensabschnitt des Philosophen Friedrich Nitzsches auseinandersetzt. „Das ist doch auf dem Lamberg!“, entfährt es einem Schüler, als Setzwein ein Foto vom Friedrich-Nieztsche-Wanderweg zeigt. Der Autor bestätigt dies nickend und erzählt, dass er durch seine intensive Beschäftigung mit dem Philosophen auch herausgefunden habe, dass dieser als junger Student auch im Landkreis Cham gewesen ist. Und so sei es dazu gekommen, dass ein Wanderweg nach dem Nihilisten benannt wurde. Zum Abschluss dürfen die Schüler Fragen an Bernhard Setzwein richten. „Wie viele Bücher schreiben Sie eigentlich pro Jahr?“, möchte ein Zuhörer wissen. Er arbeite fast immer an mehreren Projekten parallel, sagt Setzwein. So komme es, dass es bis zu vier Jahren dauere, bis ein Roman fertiggestellt sei. Umso mehr freue es ihn, antwortet er auf die Frage, ob er auch Feedback von seinen Lesern erhalte, wenn er Leserbriefe mit lobenden Worten erhalte.


Wer arbeitet am Theater?

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Ganz klar Schauspieler. Und sonst? Dramaturgen, Techniker, Verwaltungsangestellte, Bühnenbildner, Musiker und viele mehr. Das erfuhren die Schüler und Schülerinnen der Klassen F11Sa und F11Sb am Berufsinformationstag des Theater Regensburg am 15.02.2016. Um möglichst anwendungsbezogen arbeiten zu können, hatten die jungen Teilnehmer bereits im Vorfeld Vertiefungsmodule gewählt, und so verteilten sich die Jugendlichen aus Cham gleich nach der Ankunft recht zügig in kleinen Gruppen im Theater. Einige machten sich auf zur Tagesmaske, andere zog es in die Werkstätten, wieder andere probten mit Schauspielern oder Sängern. Aber auch Marketing und Bühnentechnik, sowie Tanz und Requisite waren im Angebot. Nach jeweils einer kurzen Einführung in die einzelnen Berufsfelder des jeweiligen Moduls konnten wir selbst Hand anlegen und ausprobieren, wie sich Arbeiten am Theater anfühlt. Am Ende des aufregenden Vormittages wussten wir: Das Theater bietet viele interessante Berufsfelder und die meisten Arbeiten passieren hinter und nicht auf der Bühne. Möglich war diese besondere Erfahrung aufgrund des Kooperationsvertrags der Beruflichen Oberschule Cham mit dem Theater Regensburg, da diese Veranstaltung exklusiv für die Kooperationspartner des Theaters angeboten wird.

„Schmugglern“ auf der Spur (Projekt "Zeitung in der Schule")

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In der Zollhalle hallen die Stimmen der FOS-Schüler von den Wänden wieder, während die Klasse F10SW samt Lehrer Martin Stauber auf den Gast des Tages warten. Dann, endlich, schwingt die Tür auf. Ein Bellen ertönt und ein großer Zollhund stürmt an der langen Leine in die Halle hinein. Gleich darauf geht es los. Mithilfe von Klickern und Snacks demonstrieren die Hundeführer des Zolls, wie sie die schlauen Tiere trainieren und ausbilden, um bestimmte Drogen aufzuspüren oder die Zollbeamten in Notsituationen zu beschützen. Im Rahmen des Projekts „Zeitung in der Schule“ beschäftigen sich die Schüler der Vorklasse einen gesamten Tag mit den Aufgaben des Further Zolls. Mit dabei die Schutz- und Drogenspürhunde des Zolls, die extra für den Besuch der Klasse ihr Können zeigen. Doch vor dem praktischen Teil wurden den Schülern in einem informativen Vortrag zuerst die Aufgaben des Zolls vorgestellt. Leiter und Repräsentanten sind die beiden erfahrenen Beamten Alois Schwägerl und Michael Lochner. Ersterer ist trotz seines fortgeschrittenen Alters immer noch aktiv im Außenbereich tätig, während Lochner den weiten Weg von Regensburg gekommen ist, um den Schülern die Aufgeben des Zolls näher beizubringen. Der Zoll verfügt im Rahmen seiner Tätigkeit über ein breites Ausrüstungsspektrum. Das Standardequipment besteht hierbei aus einer Dienstwaffe, diversen Gerätschaften zur Drogenkontrolle und natürlich ihren vierbeinigen Freunden, den Zollhunden. Jene werden, wie zum Beispiel bei Koffer- und Personenkontrollen oder Autostichproben, vielseitig eingesetzt. Die Klasse lernt auch, dass der Zoll nicht nur an den Grenzen anzutreffen ist. Auch im Inland sind die Beamten tätig und suchen deutschlandweit nach Drogenringen und Illegalem. Sie führen Lkw- und Autokontrollen auf Straßen durch, sind auf den Flughäfen anzutreffen und ja – auch verdächtige Päckchen werden untersucht. Was die wenigsten wissen ist, dass die Vollstreckung ebenso zu einem Bereich des Zolls gehört. Dies alles ist auch notwendig, denn die Schmuggler entwickeln immer gewieftere Methoden, um ihre Waren vor den Zollbeamten zu verstecken und ins Inland zu schmuggeln. So wurden schon mal Drogen in Autoreifen oder im Seitenspiegel des Autos deponiert, wie Schwägerl den interessierten Jugendlichen erzählt. Doch nicht nur Drogen sind an der Grenze anzutreffen. Produkte aus Tierhaut, Felle oder Zähne und Horn von Tieren, die unter Artenschutz stehen, gefälschte Kleidung oder Autoteile. „Es gibt nichts, was man nicht schmuggeln könnte“, meint Schwägerl mit einem Schmunzeln, denn er hat in seiner Laufbahn schon einiges Skurriles gesehen. Doch wenn Schuss- oder Schreckschusswaffen mit im Spiel sind, hört der Spaß ganz schnell auf. Nachdem der Vortrag beendet ist, in dem sich die beiden Beamten viel Zeit für die Fragen der Klasse genommen haben, geht es schließlich einmal über die Straße zur Zollhalle. Jene wird genutzt, um verdächtige Pkws und Lkws zu kontrollieren. Dort sollte die Klasse nähere Bekanntschaft mit den vierbeinigen Helfern des Zolls machen. Dabei lernen sie die unterschiedliche Ausbildung eines Drogenhundes, eines Schutzhundes und eines Zigarettenspürhundes kennen. Das Highlight des Tages ist wohl, als sich die Klasse in einer Reihe aufstellt und zwei Probanden mit einem kleinen Päckchen Drogen ausgestattet werden. Die schwarze Schäferhündin Fanny macht daraufhin ihren Lauf. Natürlich sind die beiden auserkorenen „Schmuggler“ vor ihrer empfindlichen Nase nicht sicher und werden schnell enttarnt.

Ein menschenwürdiger Umgang mit Flüchtlingen

Faust

Einen menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen zeigte Albert Müßig, der Koordinator der Helfergruppe für Asylbewohner in Regensburg den Schülern der Beruflichen Oberschule Cham auf. Menschliche Schicksale lassen sich nicht immer an einer Norm festmachen, in der Realität gelte es für ihn und seine Mitarbeiter immer wieder auch oft unbürokratisch einzugreifen. Eingeladen hatte zu diesem Vortrag die Friedrich-Ebert-Stiftung Regensburg.

Theaterfahrt zu "Faust" nach Regensburg

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Vom Kino zum Theater sollten Jugendliche durch die Regensburger „Faust“- Vorstellung geführt werden. 46 Schüler der 12. Und 13. Klassen der Beruflichen Oberschule Cham folgten diesem Weg und gaben sich einer gelungenen Mischung aus Goethe-Versen, Videosequenzen und moderner Musik hin, bis durch einen tragischen Unfall auf der Bühne das Stück vorzeitig abgebrochen werden musste. Eine Ersatzvorstellung ist aber bereits in Planung.

„Heute für morgen“ - Recherche beim Gesundheitsdienst des BMW-Werks

Probeliegen Testfahrt Kickern bei BMW Nochmals Probeliegen

Im Rahmen des Projekts ‚Zeitung in der Schule‘ recherchierten die Schüler der F11SW am 20.03.2014 vor Ort im BMW-Werk Regensburg. Sie konnten Teile der Montage der Autos bestaunen und dem Gesundheitsdienst des Werks bei der Arbeit über die Schulter schauen. Abgerundet wurde der Aufenthalt durch ein gemeinsames Mittagessen in der Werkskantine. Die fertige Reportage wird bald in der Mittelbayerischen Zeitung zu lesen sein.


Igitt! Das sollen wir essen?!

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Regenwürmer vom Grill? Gedünsteter Frosch? Oder doch eher Eichhörnchen-Schaschlik? Eher skeptisch erwartete die Klasse F11Sc den „Survival-Kochkurs“ mit dem Diplom-Geoökologen Michael Selinger in der Umweltstation – Abtei Waldsassen. Hier durften wir im Rahmen des Projekts Zeitung in der Schule testen, wie es sich in der Wildnis überleben lässt. Nachdem die anfängliche Skepsis verflogen war, blühten wir bei verschiedenen Aktivitäten auf. Wir begannen mit der Zubereitung eines Salbeitees und eines fair-gehandelten Kaffees mit Hilfe einer Wildwesternkanne. Während die Getränke über dem offenen Feuer köchelten, garten wir auf eine für uns ganz neue Weise Zwiebeln in der heißen Glut. Besonders toll fanden wir das russische Holzfällerbrot. Dazu mischten wir Mehl mit Wasser und strichen die Masse abwechselnd mit Honig auf einen Holzstamm, den wir über dem Feuer drehten, damit der Teig gleichmäßig knusprig wird. Besonders begehrt waren die Pfannkuchen, die wir auf einem offenen Feuer in der Pfanne zubereiteten. Überhaupt waren wir sehr überrascht, wie gut diese selbst zubereiteten Speisen tatsächlich schmeckten.


Klasse B11W als Beobachter bei Verhandlungen am Amtsgericht Cham

Amtsgericht Cham

Im Rahmen des Projekts „Zeitung in der Schule“ fanden sich am 9. Januar die Schülerinnen und Schüler der Klasse B 11 W mit ihrem Deutschlehrer OStR Johann Gruber am Amtsgericht Cham ein, um zwei Verhandlungen zu beobachten und anschließend dann Berichte hierüber zur Veröffentlichung in der Zeitung zu verfassen. Zunächst war eine Berufungsverhandlung hinsichtlich der Tagessatzhöhe als Strafe für Fahren unter Alkoholeinfluss angesetzt. In der zweiten Verhandlung galt es zu klären, wer unter welchen Umständen die angeklagte Körperverletzung tatsächlich begangen habe. Spannend zu beobachten waren die Abläufe vor Gericht sowie auch die Entwicklungen während eines Verfahrens. Die Zeitungsberichte der Schüler erschienen kurz darauf in der lokalen Presse.