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Fachbereich Deutsch

Ein Schriftsteller mit Faible für das Fernsehen

Harald GrillHarald GrillHarald Grill


Harald Grill erzählt von seinem Beruf als Autor und liest Lesung für die Vorklassen und die 11. Klassen der FOSBOS.

Vorneweg erklärte er den Schülern, wie er dazugekommen ist, den Beruf des Schriftstellers zu ergreifen. Nach einigen Jahren im Schuldienst als Grundschullehrer verließ er die Beamtenlaufbahn, um rein schriftstellerisch zu arbeiten. Sein Einkommen aus dem Verkauf von Büchern mache nur einen geringen Anteil seiner Einkünfte aus, so Grill, und so komme es, dass er viel für das Radio und auch für das Fernsehen arbeite. So drehte er z. B. auch einige Folgen der Sendereihe „Traumpfade“ für den Bayerischen Rundfunk.

Schließlich begann er aus seinem Roman „Hochzeit im Dunkeln“ vorzulesen. Dieses Werk thematisiere die Liebesgeschichte seiner Eltern, erklärte der Autor den Schülern, und spielt in den Jahren 1947 und 1948. Die Hauptfigur, Michael, der Sohn eines Landwirts, kommt nach sechswöchigem Kriegseinsatz in Italien mit nur noch einem Bein von der Front zurück nach Hause und muss erst lernen, mit der neuen Situation daheim umzugehen. Die Liebe zum Flüchtlingsmädchen Adelheid, das Michael später heiratet, verhilft ihm zu neuem Selbstvertrauen und Gelassenheit.

Ein Anliegen des Schriftstellers war es auch, die Schüler für die Lyrik zu begeistern. So versuchte er anhand von kurzen Gedichten aufzuzeigen, wie diese Gattung funktioniert und was ihn persönlich daran so begeistert. Dabei las er auch Gedichte internationaler Schriftsteller vor, die von ihm in Mundart übersetzt worden sind. Anschließend erklärte er, dass sich der Dialekt zwar weniger zur Abstraktion eigne, aber als Mittel zur Konkretisierung vorzüglich eingesetzt werden könne. Ihm sei es ein Anliegen, mit Hilfe von Bildern neue Assoziationen zu schaffen. Den notwendigen dichterischen Einfall bekomme man z. B., wenn man nach Sachen Ausschau halte, die eigentlich nicht zusammengehören und doch irgendwie zusammenpassen.

Abschließend erzählte Grill noch einzelne Episoden aus seinem Balkan-Tagebuch „Hinter drei Sonnenaufgängen“, das im kommenden September erscheinen wird. Dabei schilderte er, wie er mit seinem alten, reparaturanfälligen Auto fast die ganze Reise durch Rumänien und Bulgarien bis nach Odessa geschafft hat, und berichtete von interessanten Erlebnissen und Begegnungen, die er trotz Verständigungsschwierigkeiten auf seiner Reise gemacht hat.


Schreibwerkstatt: „Gedanken zum Gedenken“

Gruppenbild Probe Probe


Blendendes Scheinwerferlicht, leicht zitternde Hände und viele Gedanken im Kopf – Gedanken zum Gedenken. In diese Situation sahen sich im Januar 2018 die Schüler der Klasse F10SW versetzt, die im Rahmen der Partnerschaft mit dem Theater Regensburg an einer Schreibwerkstatt zum Thema „Gedanken zum Gedenken“ teilnahmen.

Nachdem die Schüler bereits im Deutschunterricht die Rede von Roman Herzog, in der er den 27. Januar zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt, gelesen hatten und über den Sinn eines Gedenktages per se diskutiert worden war, stellten die Fragen „Was wissen wir über den Holocaust und die Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar vor 73 Jahren? Wem nützt das Gedenken? Und wie bringt man seine Ideen aufs Papier?“ die Leitgedanken für die ersten beiden Tage des Projekts dar, an denen die Jugendlichen Agnes Gerstenberg, die als Dramaturgin am Theater Regensburg tätig ist, an unserer Schule begrüßen durften. Unter ihrer Regie entstanden verschiedenste Texte zu den Themen „Gedenken“ und „Gedanken“, die von sachlichen Definitionen über persönliche Briefe bis hin zu nachdenklich stimmenden Dialogen reichten. Dabei wurden die jungen Erwachsenen mit viel Fingerspitzengefühl an das Thema herangeführt und zugleich für die Geschehnisse des Zweiten Weltkrieges sensibilisiert.

Mit einem großen Schatz an Texten fuhr Frau Gerstenberg nach den zwei Tagen zurück nach Regensburg und stellte quasi über Nacht ein Bühnenstück zusammen. Denn schon am nächsten Tag machten sich die Schüler der F10SW in Begleitung ihrer Deutschlehrerin Frau Hackl auf die Reise von Cham nach Regensburg, wo sie im Theater am Bismarckplatz von den zwei Theaterschauspielern Susanne Berckhemer und Felix Breuel sowie der Regieassistentin des Jungen Theaters Eleonora Weiss empfangen wurden. Dort trafen sie auch zum ersten Mal mit den sieben Jugendlichen der Willi-Ulfig-Mittelschule zusammen, die dieselbe Schreibwerkstatt durchgeführt hatten. Im Laufe von nur wenigen Stunden wurde gemeinsam ein Stück auf die Bühne gestellt, in dem die Schüler ihre selbst geschriebenen Texte ausdrucksvoll vortrugen.

Um ihre Ergebnisse dann auch der Öffentlichkeit zu präsentieren, fanden sich die insgesamt 23 Jugendlichen am Samstag, den 27. Januar – an eben dem Tag, an dem das Konzentrationslager Auschwitz befreit worden ist und an dem seit 1996 offiziell der Opfer des Holocaust gedacht wird – nochmals in Regensburg ein. Vor dem großen Auftritt wurde ein letztes Mal direkt auf der Bühne des Jungen Theaters am Bismarckplatz bereits mit Scheinwerferlicht geprobt und kurz vor 19 Uhr füllte sich das Atrium des Gebäudes mit Zuschauern. Diese setzten sich vor allem aus neugierigen Eltern sowie Schulangehörigen, aber auch einigen anderen Interessierten zusammen. Nach einer kurzen Einführung der Regieassistentin galt die Aufmerksamkeit den Schülern, die nacheinander die Bühne betraten und in einer für sie völlig neuen Situation ihre selbst verfassten Texte präsentierten und im Anschluss stolz den verdienten Applaus erhielten.

So konnten die Schüler der Klasse F10SW nicht nur eine völlig neue Erfahrung auf der großen Theaterbühne machen, sondern sich gleichzeitig auch mit der eigenen Ausdrucksweise, der Körpersprache und dem eigenen Auftreten auseinandersetzen. Nicht zuletzt fand durch die Schreibwerkstatt bei jedem einzelnen eine sehr individuelle Beschäftigung mit der Thematik des Nationalsozialismus und dessen unzähligen Opfern statt, bei der sich jeder der Jugendlichen ganz persönliche „Gedanken zum Gedenken“ machen konnte.


Bernhard Setzweins vielfältiges Werk erlebt

Setzwein Setzwein Setzwein


Ende Februar hatten die Schüler der 12. Klassen die Chance, den Schriftsteller Bernhard Setzwein persönlich kennen zu lernen. Der Autor, der mittlerweile in Cham wohnt, gab den Schülern einen guten Einblick in sein Werk und erzählte auch vom beruflichen Alltag als Schriftsteller.

Zu Beginn der Veranstaltung überraschte Setzwein die Schüler mit einem verblüffenden Eingeständnis: „Ein Schriftsteller ist ein Mann, dem das Schreiben schwerer fällt als allen anderen Leuten.“ Dieses Zitat von Thomas Mann gelte auch für ihn, gab der Autor zu und erklärte, dass er durchaus zwei bis drei Jahre an einem Roman schreibe, bevor dieser veröffentlicht werden könne. Um überhaupt ein erfolgreicher Literat zu werden, verstehe es sich von selbst als notwendige Voraussetzung, dass man selbst eifrig und gerne lese.

Setzwein zeigte den Schülern auch Fotos von seiner Bibliothek, in der viele Bücher in raumhohen Regalen stehen. Etwas wehmütig erzählte er auch von seiner alten SIEMAG-Schreibmaschine, der wuchtigen „Emma“, die ihn in seinen Anfangsjahren durch das Klappern der Tasten zum Schreiben antrieb, und natürlich längst durch einen Desktop-PC ersetzt wurde.

Dass der gebürtige Münchner schon als Schüler seinen ersten Gedichtband veröffentlichen konnte, verdankte er seinem ersten Verleger Friedel Brehm, der ihm in seinen Anfangsjahren ein guter Mentor war und ihn nach Kräften unterstützte. So kam es, dass Setzweins erster Mundartgedichtband „vareck“ in Brehms Feldafinger Verlag erschien. Den Schülern trug er eine kurze Passage aus seinem Gedicht „Da Dorfdepp“ vor, in dem Setzwein seine eigenen Erfahrungen aus seiner Zivildienstzeit in einer Werkstätte für geistig und körperlich Behinderte verarbeitete.

Anschließend gab Setzwein einen Überblick über mehrere seiner epischen Texte. Näher behandelte er seinen neuesten und auch erfolgreichsten Roman, „Der böhmische Samurai“, der im März letzten Jahres im Haymon Verlag erschienen ist. Der historische Roman spielt im böhmischen Ronsberg, nahe der tschechischen Grenze hinter Waldmünchen. Graf Hansi ist die Titelfigur des Romans und neigt nicht nur zur Skurrilität, sondern heiratet auch eine Frau, die mehr als abenteuerlustig ist und als zweite Frau im ganzen Habsburger Reich den Pilotenschein macht. Setzwein projizierte ein historisches Gemälde von Graf Hansi an die Wand, woran die Schüler dessen Hang zum Exotischen gut nachvollziehen konnten, und las nach seinen einführenden Worten eine kurze Passage aus dem Roman vor.

Nachdem Setzwein auch einige seiner Dramen vorstellte, die er vornehmlich als Auftragsarbeiten für Freilichtbühnen verfasste, konnten die Schüler ihre Fragen an den Gast richten. Einer wollte wissen, wie der Autor eine Schreibblockade bewältige. Setzwein antwortete, dass er stets an mehreren Projekten arbeite und so einfach an etwas anderem weiterschreibe, wenn er wo ins Stocken gerate. Auf die Frage, ob er denn schon zu Beginn des Schreibprozesses wisse, wie seine Werke ausgingen, unterschied der Autor zwischen Dramentexten, wo er sich das Ende vorher genau überlege, und seinen Romanen, bei denen er sich beim Schreiben mehr treiben lasse.


Ein Ausflug ins Regensburger Theater - Alles andere als ein Trauerspiel!

Szene aus TheaterSzene aus TheaterSzene aus Theater Walhalla Walhalla Walhalla Walhalla


Dass Friedrich Schillers Trauerspiel „Maria Stuart“ - ein ganz klassisches Drama - kein leichtes Unterfangen werden würde, war den Oberstufenschülern des BSZ bereits vor dem Theaterbesuch im Unterricht bewusst geworden, als sie sich mutig und mit viel Engagement des schwierigen Stoffes annahmen. Dennoch aber machten sie sich mit einigen Erwartungen am 05.10.2017 gemeinsam mit ihren Deutschlehrern Frau Birner, Frau Hackl und Herrn Stauber auf den Weg nach Regensburg, wo sie am Abend die Theateraufführung Maria Stuart im Velodrom besuchen sollten.

Zuvor allerdings erwarteten die Schülerinnen und Schüler noch ein paar andere kulturelle Höhepunkte. So stand ein Besuch der Walhalla auf dem Programm, bei welchem sie sich in Form einer kleinen Walhalla-Rallye mit bedeutenden Persönlichkeiten „teutscher Zunge“ auseinandersetzen konnten und dabei auch der Marmorbüste Friedrich Schillers gegenüberstanden. Selbstverständlich winkte dem Gewinnerteam ein Preis - ein Leberkassemmel-Gutschein für den Pausenverkauf.

Nach einer kurzen Pause, in der die Schüler den beeindruckenden Ausblick genießen konnten, ging es die zahlreichen Stufen hinab und mit dem Schiff zurück nach Regensburg. Dort führte die Klassen der Weg zunächst noch in das Besucherzentrum Welterbe im Regensburger Salzstadel, wo sie einen kurzweiligen Streifzug durch die Stadtgeschichte unternahmen, um anschließend selbst mit einem Stadtbummel die Altstadt zu erkunden und sich vor dem anstehenden Theaterabend zu stärken.

Schließlich trafen alle gespannt im Foyer des Velodroms ein und verfolgten ein Theaterstück, das insbesondere durch die schauspielerische Leistung der beiden Königinnen, Elisabeth und Maria, glänzte. Aber auch die geschickte Inszenierung des Stücks zwischen Klassik und Moderne durch die Theatergruppe Regensburg überzeugte viele Schülerinnen und Schüler und zeigte, dass auch ein schwieriger Stoff heute noch Zustimmung bei jungen Menschen finden kann.

So beendete Schillers Trauerspiel einen gelungenen Ausflug, der alles andere als ein solches war!

(Wir bedanken uns beim Theater Regensburg (Fotograf: Jochen Quast) dafür, dass es uns die Aufnahmen der Theaterszenen zur Verfügung gestellt hat.)


Bayerwald trifft Klassik

Scheinbar schwere Kost gab es für die Oberstufenschüler des BSZ im Theater Regensburg, als Schillers Trauerspiel „Maria Stuart“ angekündigt wurde. Doch die zukünftigen Abiturienten nahmen diese Herausforderung an und bereiteten sich kompetent im Unterricht auf den schwierigen Stoff vor, um dann am 25. September 2017 im Velodrom festzustellen: Auch ein klassisches Theaterstück kann Jugendliche von heute noch ansprechen, insbesondere dann, wenn man wie die Theatertruppe in Regensburg versucht, einen Mittelweg zwischen Schiller und Moderne zu finden.


F 10SW zu Besuch in der Bad Kötztinger Bärwurzquelle

F 10SW F 10SW F 10SW

Im Rahmen des Projekts „Zeitung in der Schule“ besuchte die Klasse F 10SW die Bad Kötztinger Bärwurzquelle, um dort für einen eigenen Artikel zu recherchieren. Wir verkosteten alkoholfreien Erdbeersecco und Blutwurz-Senf und waren begeistert von der Vielfalt, die den Besucher bei einem Ausflug in die Bad Kötztinger Bärwurzquelle erwartet. Gespannt warten wir nun auf das Erscheinen unseres Artikels in der Mittelbayerischen Zeitung.


Einen Blick hinter die Kulissen…

Sschülerinnen Requisite – Ein Tisch vor der Party Requisite – ein Tisch nach der Party

… erhielten auch dieses Jahr die Schüler und Schülerinnen der Klassen F 11Sb und F 11Sc beim Berufsinformationstag am Theater Regensburg. Und nicht nur das. Alle – egal ob Dramaturgen, Techniker, Verwaltungsangestellte, Bühnenbildner, Musiker oder Schauspieler – erlaubten den jungen Leuten einen Einblick in ihr berufliches Tun. Um möglichst anwendungsbezogen arbeiten zu können, hatten die Jugendlichen aus Cham bereits im Vorfeld Vertiefungsmodule gewählt. Und so verteilten sie sich gleich nach der Ankunft recht zügig in kleinen Gruppen im Theater. Einige machten sich auf zur Tagesmaske, andere zog es in die Werkstätten, wieder andere probten mit Schauspielern oder Sängern. Aber auch Marketing und Bühnentechnik, sowie Tanz und Requisite waren im Angebot. Möglich war diese besondere Erfahrung aufgrund des Kooperationsvertrags der Beruflichen Oberschule Cham mit dem Theater Regensburg, da diese Veranstaltung exklusiv für die Kooperationspartner des Theaters angeboten wird.


Wer arbeitet am Theater?

Theater Theater Theater Theater Theater

Ganz klar Schauspieler. Und sonst? Dramaturgen, Techniker, Verwaltungsangestellte, Bühnenbildner, Musiker und viele mehr. Das erfuhren die Schüler und Schülerinnen der Klassen F11Sa und F11Sb am Berufsinformationstag des Theater Regensburg am 15.02.2016. Um möglichst anwendungsbezogen arbeiten zu können, hatten die jungen Teilnehmer bereits im Vorfeld Vertiefungsmodule gewählt, und so verteilten sich die Jugendlichen aus Cham gleich nach der Ankunft recht zügig in kleinen Gruppen im Theater. Einige machten sich auf zur Tagesmaske, andere zog es in die Werkstätten, wieder andere probten mit Schauspielern oder Sängern. Aber auch Marketing und Bühnentechnik, sowie Tanz und Requisite waren im Angebot. Nach jeweils einer kurzen Einführung in die einzelnen Berufsfelder des jeweiligen Moduls konnten wir selbst Hand anlegen und ausprobieren, wie sich Arbeiten am Theater anfühlt. Am Ende des aufregenden Vormittages wussten wir: Das Theater bietet viele interessante Berufsfelder und die meisten Arbeiten passieren hinter und nicht auf der Bühne. Möglich war diese besondere Erfahrung aufgrund des Kooperationsvertrags der Beruflichen Oberschule Cham mit dem Theater Regensburg, da diese Veranstaltung exklusiv für die Kooperationspartner des Theaters angeboten wird.

„Schmugglern“ auf der Spur (Projekt "Zeitung in der Schule")

Zoll Zoll Zoll Zoll Zoll

In der Zollhalle hallen die Stimmen der FOS-Schüler von den Wänden wieder, während die Klasse F10SW samt Lehrer Martin Stauber auf den Gast des Tages warten. Dann, endlich, schwingt die Tür auf. Ein Bellen ertönt und ein großer Zollhund stürmt an der langen Leine in die Halle hinein. Gleich darauf geht es los. Mithilfe von Klickern und Snacks demonstrieren die Hundeführer des Zolls, wie sie die schlauen Tiere trainieren und ausbilden, um bestimmte Drogen aufzuspüren oder die Zollbeamten in Notsituationen zu beschützen. Im Rahmen des Projekts „Zeitung in der Schule“ beschäftigen sich die Schüler der Vorklasse einen gesamten Tag mit den Aufgaben des Further Zolls. Mit dabei die Schutz- und Drogenspürhunde des Zolls, die extra für den Besuch der Klasse ihr Können zeigen. Doch vor dem praktischen Teil wurden den Schülern in einem informativen Vortrag zuerst die Aufgaben des Zolls vorgestellt. Leiter und Repräsentanten sind die beiden erfahrenen Beamten Alois Schwägerl und Michael Lochner. Ersterer ist trotz seines fortgeschrittenen Alters immer noch aktiv im Außenbereich tätig, während Lochner den weiten Weg von Regensburg gekommen ist, um den Schülern die Aufgeben des Zolls näher beizubringen. Der Zoll verfügt im Rahmen seiner Tätigkeit über ein breites Ausrüstungsspektrum. Das Standardequipment besteht hierbei aus einer Dienstwaffe, diversen Gerätschaften zur Drogenkontrolle und natürlich ihren vierbeinigen Freunden, den Zollhunden. Jene werden, wie zum Beispiel bei Koffer- und Personenkontrollen oder Autostichproben, vielseitig eingesetzt. Die Klasse lernt auch, dass der Zoll nicht nur an den Grenzen anzutreffen ist. Auch im Inland sind die Beamten tätig und suchen deutschlandweit nach Drogenringen und Illegalem. Sie führen Lkw- und Autokontrollen auf Straßen durch, sind auf den Flughäfen anzutreffen und ja – auch verdächtige Päckchen werden untersucht. Was die wenigsten wissen ist, dass die Vollstreckung ebenso zu einem Bereich des Zolls gehört. Dies alles ist auch notwendig, denn die Schmuggler entwickeln immer gewieftere Methoden, um ihre Waren vor den Zollbeamten zu verstecken und ins Inland zu schmuggeln. So wurden schon mal Drogen in Autoreifen oder im Seitenspiegel des Autos deponiert, wie Schwägerl den interessierten Jugendlichen erzählt. Doch nicht nur Drogen sind an der Grenze anzutreffen. Produkte aus Tierhaut, Felle oder Zähne und Horn von Tieren, die unter Artenschutz stehen, gefälschte Kleidung oder Autoteile. „Es gibt nichts, was man nicht schmuggeln könnte“, meint Schwägerl mit einem Schmunzeln, denn er hat in seiner Laufbahn schon einiges Skurriles gesehen. Doch wenn Schuss- oder Schreckschusswaffen mit im Spiel sind, hört der Spaß ganz schnell auf. Nachdem der Vortrag beendet ist, in dem sich die beiden Beamten viel Zeit für die Fragen der Klasse genommen haben, geht es schließlich einmal über die Straße zur Zollhalle. Jene wird genutzt, um verdächtige Pkws und Lkws zu kontrollieren. Dort sollte die Klasse nähere Bekanntschaft mit den vierbeinigen Helfern des Zolls machen. Dabei lernen sie die unterschiedliche Ausbildung eines Drogenhundes, eines Schutzhundes und eines Zigarettenspürhundes kennen. Das Highlight des Tages ist wohl, als sich die Klasse in einer Reihe aufstellt und zwei Probanden mit einem kleinen Päckchen Drogen ausgestattet werden. Die schwarze Schäferhündin Fanny macht daraufhin ihren Lauf. Natürlich sind die beiden auserkorenen „Schmuggler“ vor ihrer empfindlichen Nase nicht sicher und werden schnell enttarnt.

Ein menschenwürdiger Umgang mit Flüchtlingen

Faust

Einen menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen zeigte Albert Müßig, der Koordinator der Helfergruppe für Asylbewohner in Regensburg den Schülern der Beruflichen Oberschule Cham auf. Menschliche Schicksale lassen sich nicht immer an einer Norm festmachen, in der Realität gelte es für ihn und seine Mitarbeiter immer wieder auch oft unbürokratisch einzugreifen. Eingeladen hatte zu diesem Vortrag die Friedrich-Ebert-Stiftung Regensburg.

Theaterfahrt zu "Faust" nach Regensburg

Faust

Vom Kino zum Theater sollten Jugendliche durch die Regensburger „Faust“- Vorstellung geführt werden. 46 Schüler der 12. Und 13. Klassen der Beruflichen Oberschule Cham folgten diesem Weg und gaben sich einer gelungenen Mischung aus Goethe-Versen, Videosequenzen und moderner Musik hin, bis durch einen tragischen Unfall auf der Bühne das Stück vorzeitig abgebrochen werden musste. Eine Ersatzvorstellung ist aber bereits in Planung.

„Heute für morgen“ - Recherche beim Gesundheitsdienst des BMW-Werks

Probeliegen Testfahrt Kickern bei BMW Nochmals Probeliegen

Im Rahmen des Projekts ‚Zeitung in der Schule‘ recherchierten die Schüler der F11SW am 20.03.2014 vor Ort im BMW-Werk Regensburg. Sie konnten Teile der Montage der Autos bestaunen und dem Gesundheitsdienst des Werks bei der Arbeit über die Schulter schauen. Abgerundet wurde der Aufenthalt durch ein gemeinsames Mittagessen in der Werkskantine. Die fertige Reportage wird bald in der Mittelbayerischen Zeitung zu lesen sein.


Igitt! Das sollen wir essen?!

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Regenwürmer vom Grill? Gedünsteter Frosch? Oder doch eher Eichhörnchen-Schaschlik? Eher skeptisch erwartete die Klasse F11Sc den „Survival-Kochkurs“ mit dem Diplom-Geoökologen Michael Selinger in der Umweltstation – Abtei Waldsassen. Hier durften wir im Rahmen des Projekts Zeitung in der Schule testen, wie es sich in der Wildnis überleben lässt. Nachdem die anfängliche Skepsis verflogen war, blühten wir bei verschiedenen Aktivitäten auf. Wir begannen mit der Zubereitung eines Salbeitees und eines fair-gehandelten Kaffees mit Hilfe einer Wildwesternkanne. Während die Getränke über dem offenen Feuer köchelten, garten wir auf eine für uns ganz neue Weise Zwiebeln in der heißen Glut. Besonders toll fanden wir das russische Holzfällerbrot. Dazu mischten wir Mehl mit Wasser und strichen die Masse abwechselnd mit Honig auf einen Holzstamm, den wir über dem Feuer drehten, damit der Teig gleichmäßig knusprig wird. Besonders begehrt waren die Pfannkuchen, die wir auf einem offenen Feuer in der Pfanne zubereiteten. Überhaupt waren wir sehr überrascht, wie gut diese selbst zubereiteten Speisen tatsächlich schmeckten.


Klasse B11W als Beobachter bei Verhandlungen am Amtsgericht Cham

Amtsgericht Cham

Im Rahmen des Projekts „Zeitung in der Schule“ fanden sich am 9. Januar die Schülerinnen und Schüler der Klasse B 11 W mit ihrem Deutschlehrer OStR Johann Gruber am Amtsgericht Cham ein, um zwei Verhandlungen zu beobachten und anschließend dann Berichte hierüber zur Veröffentlichung in der Zeitung zu verfassen. Zunächst war eine Berufungsverhandlung hinsichtlich der Tagessatzhöhe als Strafe für Fahren unter Alkoholeinfluss angesetzt. In der zweiten Verhandlung galt es zu klären, wer unter welchen Umständen die angeklagte Körperverletzung tatsächlich begangen habe. Spannend zu beobachten waren die Abläufe vor Gericht sowie auch die Entwicklungen während eines Verfahrens. Die Zeitungsberichte der Schüler erschienen kurz darauf in der lokalen Presse.